Die Erbschaftsteuerpläne der Kanzlerin hält Hendrik teNeues für eine der „größten Fehlentscheidungen ihrer Regierungszeit“. Diese Äußerung des Kempener Verlegers greift jetzt die DIE WELT auf.
„Wir sind extrem verunsichert und fühlen uns alleingelassen“, so teNeues. Der Mittelständler fürchtet, dass sein Unternehmen den enormen Liquiditätsverlust im Erbfall nicht verkraften könne. „Wir müssten Teile des Unternehmens verkaufen oder fremde Investoren aufnehmen“, so teNeues, der in dritter Generation einen Verlag führt. „Die schadlose Übergabe an die nächste Generation wäre gescheitert.“