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Diskussion bei Dussmann: Henryk M. Broder schickt Stoßgebet in Berliner Himmel

Auf dem Podium: Henryk M. Broder, Fürstin Gloria von Thurn
und Taxis und Ingo Langner (r.)

Pyrotechnische Mischung: Am vergangenen Mittwoch diskutierten Gräfin Gloria von Thurn und Taxis, Henryk Broder (Publizist), Monsignore Dr. Imkamp (Maria Vesperbild) und Autor Ingo Langner über das Hörbuch „Papst Benedkit XVI. Ein Leben“ aus dem Argon Verlag.

Als Henryk M. Broder die Lesebühne des Berliner Kulturkaufhauses Dussmann betrat, brannte die dort wartende Fotografen-Meute ein nicht enden wollendes Blitzlichtgewitter ab.

Die Aufmerksamkeit galt jedoch der zur orthodoxen Katholikin geläuterten Gloria von Thurn und Taxis. Den eleganten Herrn ganz in Schwarz, mit Silbermähne und auffällig polierten Schuhen, hatte keiner auf der Rechnung.

Monsignore Wilhelm Imkamp war der Joker des Autors Ingo Langner, dessen Hörbuch „Papst Benedikt XVI. Ein Leben“ hier zur Debatte stand. Der Berliner Filmemacher hatte die pyrotechnische Mischung des Podiums gewollt – und seine Rechnung ging auf.

Nach der Einspielung eines päpstlichen O-Tons schickte Broder in geheucheltem Entsetzen ein hebräisches Stoßgebet in den Berliner Himmel, als wolle er gleich zu Anfang deutlich machen: Ich bin als Jude hier, nicht als Lobredner des deutschen Papstes.

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