Kerstin Reitze de la Maza übernimmt im Frühjahr 2009 die Verlagsleitung Marketing der

Verlagsgruppe Droemer Knaur und wechselt damit innerhalb der Holtzbrinck-Gruppe von Reinbek nach München. Eine Überraschung? Keine.
Denn Christian Tesch hat sich mit der „großen“ Werberin (sie misst 1,80 m) wirklich eine große, starke Frau an die Seite geholt, die seit über sieben Jahren bei Rowohlt bewiesen hat, dass sie ihr Handwerk gelernt hat.
Vorher hatte sie u.a. Marken wie Lucky Strike und danach die Einführungswerbung von National Geographic in Deutschland betreut – aber auch dem NDR-Orchester ein neues Marken-Konzept verpasst. Sie hat sich, was bestimmt nicht einfach war, dann aber auch schnell in der ihr fremden Buchbranche durchgesetzt.
Letztes Beispiel dafür ist das Jubiläumskonzept „100 Jahre Rowohlt“, bei dem sie alle Register ziehen konnte; stolz müsste sie aber auch darüber sein dürfen, dass sie beim BuchMarkt-Award mehrfach abgeräumt hat, sodass für sie einmal gar eine eigene Super-Preis Kategorie geschaffen wurde.
Rowohlt-Marketing-Geschäftsführer Lutz Kettmann: „Kerstin Reitze de la Maza war ein Glücksfall für unseren Verlag, sie hat es in idealer Weise verstanden, ihre großen Erfahrungen aus der Markenartikelwerbung mit den differenzierten Anforderungen eines Buchverlages zu verbinden, ihre Arbeit hat neue Maßstäbe in unserer Branche gesetzt. Die erfolgreiche Entwicklung unserer Verlage während der vergangenen Jahre trägt damit auch ihre Handschrift, dafür danken wir ihr.“
Gespannt sein wird man jetzt auf ihre Nachfolge bei Rowohlt und welche Akzente sie bei Droemer setzen kann, wenn sie im Frühjahr 2009 dort antritt. Kerstin Reitze hat sich den Wechsel aber nicht leicht gemacht. Gut dabei ist jedoch, dass es sich um einen Wechsel innerhalb der Verlagsgruppe von Holtzbrinck handelt. Aber ihr Mann ist selbstständiger Illustrator in HH, auch ihre Tochter muss noch überzeugt werden, dass der Wechsel an die Isar eine neue Herausfoderung ist.
Ihr Vorgänger Klaus Kluge findet diese Entscheidung auch gut: „Ich freu mich wirklich sehr, das ist eine ehrenvolle Nachfolge, die mit Sicherheit eigene Akzente setzt. Und was kann man sich mehr wuenschen als das…“