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Roman zum Medizinerfolg

Die Nachrichtenagentur dpa meldet heute, dass einer Amerikanerin in Cleveland im Dezember ein fast komplettes Gesicht transplantiert wurde. Das ist nicht das erste Mal, erregt aber immer noch Aufsehen. Ein Roman aus dem Neufeld Verlag hat sich dieses Szenarios bereits vorweggenommen.

Lena Klassens 2007 erschienener Roman Caros Lächeln hat zwar mit diesen wirklichen Fällen nichts zu tun; er verdankt ihnen höchstens die Einsicht, dass derartige Transplantationen nicht länger Science Fiction sind. In diesem Buch erzählt Klassen das Schicksal zweier Frauen: Nach einer Hundeattacke erhält die flippige Städterin Caro das Gesicht von Natascha, einer Mutter von drei Töchtern, die bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist.

So schildert die Autorin das Wechselbad der Gefühle. Und stellt die entscheidenden Fragen am Beispiel: Wie kann Caro mit einem Gesicht leben, das nicht ihr eigenes ist? Überwindet Nils den Schrecken, dass ausgerechnet das zauberhafte Lächeln seiner Freundin verschwunden ist und sie plötzlich ganz anders aussieht? Und wie findet Jost ins Leben zurück, wissend, dass nun eine andere Frau mit dem Gesicht Nataschas lebt?

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