
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
Frankfurter Rundschau
Heute auch hier: Daniel Kehlmanns Ruhm (Rowohlt). Ina Hartwig betont erst einmal, dass das Buch HEUTE, „unterstrichen heute“ erscheint: „Die üblichen Verdächtigungen haben sich an diese Vereinbarung trotzdem nicht gehalten (sie meint das strafbewehrte Verbot, vor dem Erscheinen das Buch zu rezensieren [mehr…]), es war im Grunde wieder das alte Spiel. Egal.“ Und so richtig scheint sie mit dem Buch dann auch nicht warmgeworden zu sein.
Eine schöne Biographie, nämlich die vom Grundgesetz. Christian Bommarius hat sie bei Rowohlt herausgebracht, und Jutta Limbach rezensiert.
„Wir werden davon profitieren, dass wir größer werden“, überschreibt Joachim Frank seine Artikel über die Umwandlung der Verlagsgruppe M. DuMont Schauberg in eine Holding.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
„Geht Suhrkamp?“ fragt -rik und kolportiert ein seit Tagen umherschwirrendes Gerücht, der Verlag wolle vom Main an die Spree wechseln. „Man prüfe“ die Option, habe die Geschäftsführung von Suhrkamp verlauten lassen – das heißt, nix Genaues weiß auch die FAZ nicht. Aber: „In Berlin wäre so etwas (nämlich der Verlag – d. Red.) kein lebender Mythos mehr, sondern allenfalls eine weitere Party…“
Oliver Jungen bespricht Joseph Winkler Ich reiß mir eine Wimper aus und stech dich tot damit (Suhrkamp).
„Hirnsuppe“ gibt es da auch: in Christa Birnbaums Die Innere Reise (Verlag der Buchhandlung Walter König).
Annotationen
John Updike Americana (Luxbooks) und Arnd Rühle Mit Goethe reisen. Goethes Orte (Insel).
Die Welt
Soll Asterix nach dem Tod seines Schöpfers Albert Uderzo weiterleben? Klar, meint der heute 81-Jährige, nö sagt seine Tochter Sylvie. Mal sehen, wie diese Farce ausgeht.
Michael Pilz beschäftigt sich mit den Plagiatsprozessen, die über Bushido und Prince schweben.
Süddeutsche Zeitung
Noch einmal Kehlmann: Lothar Müller rezensiert: „Nein, dies ist kein bedeutendes Buch, kein großer Wurf …“
Mal wieder eine John Lennon-Biographie. Diesmal nicht so ein Skandalgetröte á la Albert Goldmann, an den sich zum Glück keiner mehr erinnert. Philip Norman ist ja schließlich schon durch eine gute Beatles-Biographie aufgefallen. Seine Lennon-Biographie gibt es bei Droemer Knaur.
Merten Worthmann rezensiert Gilbert Adairs Und dann gab’s keinen mehr (C.H. Beck).
Von Sylvia Plath gibt es jetzt die Urfassung von Ariel (Suhrkamp). Zweisprachig. Heinz Schlaffer rezensiert unter dem Titel „Sterben kann ich besonders gut“.
Andreas Urs Sommer hat bei de Gruyter Nietzsche – Philosoph der Kultur(en) herausgegeben. Ralf Konersmann rezensiert.
Neue Zürcher Zeitung
„Jan Palach, das Radio und die Freiheit“: Der rumänisch-deutsche Autor Richard Wagner erinnert an Jan Palach, der sich heute vor 40 Jahren während des Prager Frühlings auf dem Prager Wenzelsplatz verbrannte und dem Wagner ein Gedicht gewidmet hat. Zuletzt ist bei Aufbau von Wagner der Roman Es reicht. Gegen den Ausverkauf unserer Werte erschienen.
„Gemeolkene Herzen“ ist die Überschrift zur Feststellung, dass unter dem Titel Das Buch der Sehnsüchte ein Buch von Leonard Cohen bei Blumenbar erschienen ist.







