„Auf glückliche Weise haben der Geist des Autors und der Geist des Interpreten zueinander gefunden“, sagte Sebastian Kleinschmidt (Sinn und Form), der gestern die bis auf den

letzten Platz ausverkaufte Veranstaltung im Berliner Ensemble moderierte.
Die rund 800 Zuhörer waren begeistert von den Leseauszügen aus Daniel Kehlmanns neuem Roman „Ruhm“, die der Autor und Ulrich Matthes (zugleich auch der Sprecher des Hörbuches) vortrugen.
Rowohlt-Lektorin Ulrike Schieder bekam einen Lachanfall, als Matthes ganz in der Figur des IT Spezialisten Mollwitt aufging, und Daniel Kehlmann bemerkte anschließend, dass ihm durch diesen Vortrag erst klar wurde, wie tief komisch seine Figur durchgehend sei.
Sehr sympathisch und klug war die Moderation von Kleinschmidt, dem es gelang, im Gespräch mit Kehlmann aufzuzeigen, wie zentral die wunderbare Geschichte „Rosalie geht sterben“, für dessen Schreiben und Denken ist.
Freude auch bei den Verlagen: Kommende Woche wird „Ruhm“ auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste stehen. Der Roman in neun Geschichten ist zeitgleich beim Rowohlt Verlag (www.rowohlt.de) und bei der Deutschen Grammophon Literatur (www.dg-literatur.de) erschienen.