
Günter van Hees wird heute 70 Jahre alt. Als er Ende 1999 in den offiziellen vorzeitigen Ruhestand ging, wollte er eigentlich „nur noch Fahrradfahren und Golf spielen“. Sein besonderer Ehrgeiz damals: Howard Carpendale beim Golf zu schlagen – beide spielten zu der Zeit auf demselben Kölner Golfplatz.
Zwar konnte der Gründer und Ex-Geschäftsführer des Bücherwagendienstes HERA, den van Hees in den 90ern zu gleichen Teilen an Lingenbrink und Könemann verkauft hatte, sein Handycap in der Zwischenzeit deutlich verbessern – an das des Schmuse-Sängers kommt er aber dennoch noch nicht heran.
Was wohl daran liegt, dass van Hees dann doch nicht so richtig Rentner sein wollte. Vor zwei Jahren hat er deshalb die Firma Speedflipper gegründet, für die der Tennistrainer Wolfgang Alexander Paes eine Fitness-Sportanlage für Kinder entwickelt hat, für die van Hees’ Firma als bundesweite Alleinvertretung fungiert. Mit „Speedflipper“ können insbesondere die Reaktionsfähigkeit, Schnelligkeit und Wendigkeit von Kindern getestet werden (die aber auch für Amateur- und Profisportler geeignet ist) – ein Parcours, der sich für verschiedenste Veranstaltungen, aber insbesondere für Schulen eignet.
Und die will van Hess jetzt kostenlos mit Speedflipper ausstatten: „Wir beliefern 50 Schulen pro Bundesland, das sind potenziell gut eine Mio. Kinder, die Speedflipper nicht nur aktiv nutzen, sondern die auch Mitglied der Speedflipper-Welt werden könnten“, so van Hees. Die Speedflipper Welt – das ist eine Art Club, in der sich Kids registrieren können, um sich regelmäßig über die begleitende Website auszutauschen, zu spielen und ihre Fitness-Daten zu speichern.
Eine hervorragende Plattform für Schulbuch- und Kinderbuchverlage, findet van Hees. Die würde er nun gerne als Partner für seine Website gewinnen: „Nirgendwo kommt man mit so vielen Kindern in Kontakt.“
CoCa
Kontakt: guentervanhees@t-online.de
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Eine Antwort
Dino Ramodini • 18. Februar 2021 um 13:47
Zufällig bin ich durch Wikipedia auf diese Seite gestoßen.
Sie ist nun schon 12 Jahre alt, verbreitet aber nach wie vor die Unwahrheit, so wie der „Journalist“
Martin Lemberg seinerzeit im BuchMarkt Nr.10 /Oktober 1975 :
DIE HERA STORY
Auch dort hat er sich nicht an die journalistisch objektive Darstellung der Ereignisse gehalten, sondern einseitig berichtet und die Unwahrheit geschrieben.
Der Gründer der Hera bin ich: DINO RAMONDINI
nicht G.van Hees (siehe HRB vom 16.7.1975) ich habe die GbmH gegründet und das Stammkapital eingezahlt. Van Hees erscheint da gar nicht. Auch war er mittellos und hätte keinen Anteil ins Stammkapital einzahlen können.
Mühsam habe ich damals van Hees, der mein Assistent beim im Aufbau des Kommissionsgeschäftes auf EDV bei Wengenroth war, versucht zu überreden bei Hera mitzuarbeiten. Geld hatte er keins und der Mut zur Selbständigkeit fehlte ihm völlig.
Dennoch ist es mir dann gelungen ihn zu einer Mitarbeit zu bewegen.
GRÜNDER DER FIRMA HERA WAR ER NIE !!!
Ich habe die HERA ins Leben gerufen.