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cbt-Buchpremiere von „Aftersshock“ in Berlin

Am vergangenen Freitag Abend feierte cbt, der Jugendbuchverlag von Random House, in Berlin das Erscheinen von Aftershock, dem neuen Roman der israelischen Autorin Tamar Verete-Zehavi.

Das Buch basiert auf einem realen Fall, der 2002 weltweit für Schlagzeilen sorgte und erst in diesem Jahr in dem Dokumentarfilm To Die in Jerusalem und als Titelgeschichte im Zeit-Magazin (03/09) neu aufgerollt wurde. Damals riss eine 18-jährige Palästinenserin bei ihrem Selbstmordattentat eine 17-jährige Israelin mit in den Tod.

Avi Primor, Mirjam Pressler

Verleger Jürgen Weidenbach begrüßte in der Bertelsmann Repräsentanz Unter den Linden rund 150 geladene Gäste zu einer Podiumsdiskussion mit dem früheren israelischen Botschafter Avi Primor und der Schriftstellerin Mirjam Pressler, die das Buch aus dem Hebräischen übersetzt hat. Moderiert wurde die Veranstaltung von Spiegel-Redakteur Ullrich Fichtner, der 2002 unter dem Titel Der Krieg der Mädchen im Spiegel über den Fall berichtet hatte.

Bereits am Nachmittag hatten sich Avi Primor und Mirjam Pressler den Fragen von Jugendlichen aus Berlin und Kiel gestellt. Mirjam Pressler, für die Aftershock, das Beste ist, was sie seit Langem zu diesem Thema gelesen hat, erhofft sich von dem Buch, dass die Leser ein differenziertes Bild von dem Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern bekommen.

„Beide Seiten stehen mit dem Rücken zueinander, lehnen einander ab. So lassen sich keine Brücken schlagen“, Avi Primor plädierte nur wenige Tage nach den Parlamentswahlen in Israel für ein gegenseitiges Kennenlernen. Dazu könne das Buch beitragen. Das israelische Erziehungsministerium habe allen Schulen die Lektüre von „Aftershock“ empfohlen.

ML

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