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Frankfurter Bürgerstiftung Holzhausenschlösschen vor 20 Jahren gegründet

Fest im Schlösschen
Frankfurter Bürgerstiftung Holzhausenschlösschen vor 20 Jahren gegründet

Adolph Freiherr von Holzhausen
alias Michael Quast

Genau heute vor 20 Jahren, am 15. Februar 1989, wurde die Frankfurter Bürgerstiftung Holzhausenschlösschen errichtet, der Mietvertrag für das Haus konnte am 6. April des gleichen Jahres zum symbolischen Preis von einer DM mit der Stadt unterzeichnet werden und ist vor wenigen Tagen um weitere 20 Jahre verlängert worden.

Zur heutigen Jubiläumsveranstaltung begrüßte der Hausherr und Geschäftsführer der Stiftung, Clemens Greve, nicht nur zahlreiche Ehrengäste, sondern würdigte den Gründungsschritt als mutige Tat engagierter Bürger. Das Holzhausenschlösschen war damals eine gefragte Immobilie, die viele Interessenten anzog. Ein Literaturhaus war im Gespräch, aber auch ein Möbellager oder der Sitz einer Werbeagentur. Die Idee der Stifter, ein Haus für Kultur, die vielen zugute kommt, also ganz im Sinne des letzten Besitzers, Adolph Freiherr von Holzhausen, zu etablieren, setzte sich schließlich – nicht ohne Streit, wie in Frankfurt üblich – durch.

In den letzten 20 Jahren gab es im Schlösschen 271 Vorträge, 272 Lesungen, 582 Konzerte, 78 literarisch-musikalische Veranstaltungen, 69 Ausstellungen, 878 Kinderveranstaltungen und 17 Kinderfeste.

Felix Semmelroth, Kulturdezernent der Stadt Frankfurt und heute zudem im Auftrag der Oberbürgermeisterin zum Jubiläum vor Ort, überreichte Ursula Wöhrmann, die seit über zehn Jahren mit durchschnittlich 2400 Arbeitsstunden jährlich ehrenamtlich für die Stiftung tätig ist, das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Michael Quast schilderte in der Rolle des Rittmeisters Adolph Freiherr von Holzhausen mit viel Humor Stationen des Lebensweges und die Gründe, warum der Freiherr als letzter männlicher Nachkomme der älteren Linie der Frankfurter Patrizierfamilie sein Vermögen der Stadt Frankfurt als Stiftung hinterließ. Das Holzhausen Trio mit Dimiter Ivanov, Ehrengard von Gemmingen und Sabina Schukurova umrahmte den aufschlussreichen Bericht musikalisch.

JF

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