„Kommt Thalia im Sommer nach Dorsten [mehr…], werden die Altstadtbuchhandlungen auf eine harte Probe gestellt“, so die 494358,Dorstener Zeitung in ihrer Online-Ausgabe.
Auf 2,5 Millionen Euro schätzen Insider den Umsatz, den die Buchhandelsbranche in Dorsten jährlich maximal erzielen kann. Um ihren Anteil an diesem Kuchen konkurrieren derzeit in der Innenstadt allein drei inhabergeführte Buchhandlungen mit einer Weltbild– und einer Buchclub-Filiale. Und haben es durch das Internet auch noch mit der Versandhandels-Konkurrenz zu tun.
“Daher droht jetzt ein massiver Verdrängungswettbewerb, wenn das Thalia-Buchkaufhaus im zweiten Halbjahr am Markt seine Pforten öffnet. Denn bei einem Objekt dieser Größenordnung muss der Neuling auch entsprechend Umsatz machen, um rentabel zu arbeiten und die Miete aufzubringen“, so das Blatt.
Aber niemand von den angestammten Buchhändlern will sofort die Flinte ins Korn werfen, die Zuversicht, dass die Stammkundschaft Treue beweist, geht mit der leisen Hoffnung Hand in Hand, „dass Thalia sich verschätzt haben könnte und der Standort Dorsten auf Dauer für ein Buchkaufhaus dieser Größenordung zu einem kostspieligen Fass ohne Boden werden könnte“.
Die Buchhandlung schwarz auf weiß hat zudem bereits im Oktober einen Weg eingeschlagen, der sich als Rettungsanker erweisen könnte. Durch die Eröffnung einer Filiale in Holsterhausen können Bücherfreunde nun direkt in ihrem Ortsteil neue Lektüre finden.







