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Hearst plant eigenen E-Book-Reader / Rückkehr zu Bezahlinhalten

Der Hearst-Medienkonzern arbeitet an einem eigenen, papierdünnen E-Book-Reader mit Farbdisplay.

Der Verlag, der Titel wie das Frauenmagazin Cosmopolitan und circa 16 Tages- und 49 Wochenzeitungen herausgibt, kann dabei auf eine Beteiligung setzen: das in Cambridge ansässige Unternehmen E Ink, eine Ausgründung des MIT, an dem Hearst Anteile besitzt, berichtet der Online-Dienst golem.de.

Das Gerät soll mit einem größeren Display als Amazons Kindle 2 ausgestattet werden und im Jahr 2010 auf den Markt kommen. Erscheint die erste Generation des Hearst-Readers noch mit einem Schwarz-Weiß-Display, sollen kommende Geräte ein hochauflösendes Farbdisplay bieten und auch Videos wiedergeben können.

Derweil berichtet der Spiegel, dass die Zeitungen von Hearst künftig verstärkt Geld für ihre Online-Angebote verlangen wollen. Das kündigte der Chef der Hearst- Zeitungsgruppe, Steven Swartz, in einem internen Schreiben an die Mitarbeiter an, das am Wochenende im „Wall Street Journal“ veröffentlicht wurde.

Grund dafür ist offensichtich die Wirtschaftskrise. Auch der Chefredakteur der „New York Times“ hatte kürzlich laut über eine Rückkehr zu Bezahl-Inhalten nachgedacht. Den US-Medien geht im Moment in rasantem Tempo das Geld aus – die „NYT“ konnte nur überleben, weil der schwerreiche Mexikaner Carlos Slim ihr ein Darlehen über 250 Millionen Dollar gewährte.

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