Die Kinderbuchexpertin Gabriele Hofmann (Foto) hat in Heidelberg das Institut Leseleben – Verein zur Förderung der Sprach- und Lesekultur bei Kindern e.V. gegründet. Seminare für Sortimentsbuchhändler macht die Heidelbergerin schon seit Jahren. Neu ist nun, dass sie ihr Seminarangebot für Erzieher und „vor allem für Leute, die Kinderbücher machen, also Illustratoren, Autoren, Lektoren und Redakteure von Sachbuchverlagen“ ausweitet.
Sie arbeitet dabei mit Ulrike Holzwarth-Raether und Dr. Hans-Bernhard Petermann zusammen. Ulrike Holzwarth-Raether ist als Seminarschulrätin in der Ausbildung von Grundschullehrern tätig und als Autorin (Kinderduden) und Beraterin beim DUDEN „bestens ausgewiesen“. Und Dr. Hans-Bernhard Petermann ist Philosophiedozent an der PH Heidelberg und Autor von Kann ein Hering ertrinken? . Dazu hat sie Irene Seifert-Ipsen gewonnen, die seit vielen Jahren als Personaltrainerin und Kommunikationspsychologin bei der Dresdner Bank gearbeitet hat.

Das Institut bietet Workshops an, in denen „ganz konkret an Bildern und Texten gearbeitet wird“. Ihr Ziel? „Uns es geht darum, endlich wieder gute Laune und Muße in die Entwicklungsprozesse beim Büchermachen zu bringen. Der Druck, unter dem die Kinderbuchmacher stehen, überträgt sich leider total auf die Inhalte: Nichts ist so langweilig wie 98 % der Kinderbücher, die in den letzten Jahren produziert wurden.“
Im aktuellen BuchMarkt 3/09 begründet sie ihr neues Konzept – und nimmt kein Blatt vor den Mund.
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