Vor 70 Jahren, am 27. Mai 1939, starb Joseph Roth in Paris. Aus diesem Anlass zeichnet 3sat vom 1. bis zum 13. April das ereignisreiche, oft tragische Leben des österreichischen Schriftstellers und Journalisten nach. Gestern stellte Margit Czöppan (ORF/3sat) das Programm im Restaurant Joseph-Roth-Diele der Berliner Presse vor.
Zum Auftakt des Literaturschwerpunktes sendet 3sat am 1. April um 21 Uhr eine 60-minütige Dokumentation von Karl Pridun „Das bin ich wirklich; böse, besoffen, aber gescheit.“ Zu dem Schwerpunkt gehören auch Verfilmungen der bekanntesten Werke Joseph Roths wie Radetzkymarsch und Hiob.
Durch die Verfilmungen sei Joseph Roth wieder als Autor präsent geworden, sagte Wilhelm von Sternburg, der gestern ebenfalls seine in diesem Frühjahr erschienene Biografie über Joseph Roth (Kiepenheuer & Witsch) vorstellte.
Eine gute Idee für einen aktuellen Büchertisch: Das gesamte Werk von Joseph Roth ist ebenfalls bei Kiepenheuer & Witsch lieferbar.