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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und taugt die DDR-Literatur noch?

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

Mit Buchverlagen oder Büchern hat die FR heute nichts am Hut. Ihr Thema dafür „Die Hüter der Meinungsvielfalt“: Die Zeitungsverlage haben Stress mit dem Pressegrosso, weil sie aus FR-Sicht „neue Strukturen zu ihren Gunsten“ wollen, (das ist Thema auch für den Dienst w&v , der meldet, dass im „Im Streit um die neuen Grossokonditionen die Fronten weiter verhärtet sind: Mit dem Verlag Delius Klasing und dem Vertriebsunternehmen IPS haben zwei weitere Firmen das Grosso öffentlich scharf kritisiert.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung

In Russland sind die Nationalisten dafür, Viktor Jerofejew wegen Extremismus vor Gericht zu bringen, der Michelangelo-Experte Frank Zöllner bezweifelt die Urheberschaft vieler Exponate in der Frankfurter Ausstellung im Städel. Um Bücher geht’s in der Beilage:

„Die letzten Bürger von Pompeji leben in New York“: Das ist der Eindruck von Felicitas von Lovenberg, die ausführlich über den „sehr amerikanischen“ Roman Niederland von Joseph O´Neill (Rowohlt) schreibt.

Und Richard Kämmerlings meint zu Verlangen nach Drachen (K&W), Verena Rossbach], sie habe im Wortsinne einen „fabelhaften Roman“ geschrieben.

Und Hannes Hintermeier ist zum „Ortstermin“ bei Frank Nowatzki, dem (Nebenerwerbs-)Verleger der Pulp Master Serie („Glücksfall für den Leser).

Die Welt

Die Literatur findet wieder in der Beilage „Die Literarische Welt“ statt: Ein „Buch der Woche“ gibt es diesmal nicht, dafür einen guten Querschnitt durch das aktuelle Angebot – und Peter Altenberg wird wiederentdeckt, und zwanzig Jahre nach dem Fall der Mauer spürt Uwe Wittstock der Frage nach: Taugt DDR-Literatur heute noch?.

Süddeutsche Zeitung

Wilhelm Trapp schreibt über Der letzte Kommunist, mit dem Matthias Frings seinen Freund, den Dichter Ronald M. Schernikau porträtiert („die Milva der deutschen Literatur“) (Aufbau).

Und Hannelore Schlaffer kommentiert Nicholas Boyles „eigenwillige, aber höchst beschlagene Kleine deutsche Literaturgeschichte (C.H.Beck]).

Dazu noch:
„Mein Westen“: Der Schriftsteller Ingo Schulze schreibt seine Erinnerung an den Beitritt der DDR zur BRD auf; Dave Eggers hat in den USA bei McSweeney´s den Band Out of Exile herausgegeben, in dem Vertriebene aus dem Sudan ihre Geschichte erzählen.

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