
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Steigt die Branche in die digitale Zukunft ein? Oliver Jungen informiert über das E-Book.
Nora Bauers zweitem Roman Webers Protokoll, erschienen bei der Frankfurter Verlagsanstalt wünscht die Rezensentin Beate Tröger Beachtung über einen literarischen Frühling hinaus.
Über Le Corbusier wußten wir wohl doch noch nicht alles: Le Corbusier Le Grand aus dem Phaidon Verlag schafft Abhilfe.
George Friedman hält sein bei Campus erschienenes Werk Die nächsten hundert Jahre für das anmaßendste Buch, das er je geschrieben habe.
Kritik in Kürze: Simon Critchley: The Book of Dead Philosophers und Niklaus Schefer: Philosophie des Automobils.
Neue Sachbücher: Martin Jehne: „Der große Trend, der kleine Sachzwang und das handelnde Individuum.“ Caesars Entscheidungen bei dtv, Nils Minkmar: Mit dem Kopf durch die Welt bei S. Fischer.
Außerdem Elke Heidenreich: Passione. Liebeserklärung an die Musik bei Hanser.
Die Welt
Beste Chancen auf den Leipziger Übersetzerpreis räumt Martin Ebel der Neuübersetzung des Don Quijote von Susanne Lange, erschienen bei Hanser, ein.
Süddeutsche Zeitung
Die Schriftstellerin Katharina Hagena fragt sich, was für Auswirkungen das E-Book auf das Schreiben und das Verhältnis Verleger/Schriftsteller haben könnte.
Die Amerikaner mögen Jonathan Littells Die Wohlgesinnten nicht, erfahren wir von Jörg Häntzschel.
Genervt beginnt Ijoma Mangold die Lektüre von Susanne Schädlichs Bericht Immer wieder Dezember, das bei Droemer erschienen ist, um schließlich doch zu dem Ergebnis zu kommen, der Autorin sei eine bewegende, spannende und exemplarische Geschichte aus der lächerlich-gemeinen Spitzel-Diktatur DDR gelungen.
Karl Schlögel erhält den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung. Jens Bisky stellt ihn vor.
Bei Eichborn ist eine Neuentdeckung von August Strindberg heraus gekommen: Unter französischen Bauern.
Und Peter Handke hat einen Reisebericht veröffentlicht: Die Kuckucke von Velika Hoca. Eine Reportage habe Handke schreiben wollen, irgendwann aber den Stift beiseite gelegt und den Bericht als Nachschrift, nach seiner Rückkehr verfasst, erklärt Lothar Müller.
Neue Zürcher Zeitung
David Lodge hat noch einiges zu erzählen, meint Angela Schrader, auch wenn ihm in seinem neuen, bei Karl Blessing erschienenen Roman Wie bitte? das nicht immer so gelingt, wie man es bei einem so routinierten Autor erwarten sollte.
Gerhard Gnaucks Recherchen über die polnischen Jahre Marcel Reich-Ranickis, die unter dem Titel Wolke und Weide bei Klett-Cotta erschienen sind, zeigen mit viel Einfühlungsvermögen einige Ungenauigkeiten in der Autobiografie des obersten deutschen Kritikers auf.







