Die Initiative ProBuchMünchen setzt ihre Debatte über „Bruch-Stellen der Buch-Branche“ mit zwei Diskussionsrunden fort: Am Donnerstag, den 12. März und am Samstag), den 14. März geht es jeweils um 12 Uhr im Congress Center Leipzig (CCL – Mehrzweckfläche 4) um „Aufgetürmte Thunfischdosen, angekettete Großflächen und verschwundene Buchhändler“.
Auf der Themenliste steht u. a. auch der auf Online-Foren erhobene Vorwurf, im Filialbuchhandel kämen „Lidl-Methoden“ zur Anwendung – sowie die Frage, ob in der Buchbranche bereits ein so genannter „Zweiter Strukturwandel“ zu konstatieren sei.
Im Zentrum der Debatte steht weiterhin das Kernthema von ProBuchMünchen: Droht tatsächlich – wie von Branchenkennern wiederholt beschworen – ein „Verschwinden der Buchhändler“ (ob angestellt oder selbständig) als Folge von unvermindert voranschreitender Konzentration und Filialisierung?
Außerdem hat (so ProBuch-Mitinitiator Bernhard Rieger) „das satirisch-komödiantisch präsentierte KRR (=Kerkeling-Roche-Regal) Premiere: mit „biss-festem Vampir-Ersatz-Brett“ sowie eingebauter „Non-Book-Abteilung (z.B. für Thunfischdosen-Stapel“.
Diskutieren werden u.a. Reinhold Joppich, Jörg Sundermeier und Dietrich zu Klampen; außerdem rechnen die Veranstalter mit weiteren Überraschungsgästen. Bernhard Rieger wird beide Runden moderieren.