Wenn die Grande Dame der Nachkriegspolitik Hildegard Hamm-Brücher ein Buch herausgibt mit dem Namen „Demokratie, das sind wir alle“, dann weckt das Interesse und Neugier.

So folgten gestern zahlreiche Journalisten der Einladung des Zabert Sandmann Verlages zu Buchpräsentation und Pressegespräch ins Bundeszimmer des Hotel Adlon, um in Anwesenheit von Altbundespräsident Richard von Weizsäcker jene über die wechselvolle Entwicklung unseres Landes und die Herausforderungen unserer Demokratie diskutieren zu hören, die sie maßgeblich mitgeprägt haben.
Das waren (s. Foto), v.l. Jutta Limbach, Joachim Gauck,Hildegard Hamm-Brücher und Hans-Dietrich Genscher, , die moderiert von Norbert Schreiber diskutierten. Sandmann-Sprecherin Fabiola Zecha: „Sie alle haben mit ihrem öffentlichen Handeln entscheidend dazu beigetragen, die Demokratie unseres Landes stark zu machen, und würdigen in ihren Beiträgen zu Demokratie, das sind wir alle 60 Jahre Bundesrepublik auf ihre je eigene kritische Weise.“ Selbst Richard von Weizsäcker ließ sich von dem Ergebnis beeindrucken und lobte in seinem Grußwort, er habe das Buch mit großem Gewinn gelesen und würde es wohl noch häufig zur eigenen Inspiration zur Hand nehmen. Mit in Berlin natürlich: Das Verlegerehepaar Dr. Elisabeth und Friedrich-Karl Sandmann und die Lektorin Verena Ludorff.