Der Verkauf der Verlagsgruppe Weltbild ist vorerst vom Tisch, schreibt heute die Augsburger Allgemeine. Dies gab das Unternehmen noch gestern Abend nach einer Gesellschafterversammlung bekannt. Verkauft wurden lediglich Anteile am Internetshop bol.com [mehr…]. „Mit dieser finanziellen Stärkung müssen wir nun versuchen, die schwierige wirtschaftliche Situation zu meistern“, sagte Weltbild-Aufsichtsratschef Klaus Donaubauer auf AZ-Nachfrage.
Insider vermuten, dass die aktuelle Wirtschaftskrise den Deal verhindert hat. Die Diözesen hätten, so heißt es, wohl nicht den Erlös erzielt, den man sich wünschte. Donaubauer wollte diese Vermutungen gestern gegenüber der AZ nicht kommentieren. „Die Besitzer stehen hinter dem Unternehmen. Das ist unsere wichtigste Aussage“, sagt er lediglich.
Die Restrukturierung freilich geht weiter. Organisationen, Abläufe und Zuständigkeiten sollen überprüft und neu ausgerichtet werden. In wie weit davon auch Arbeitsplätze betroffen sein könnten, dazu wollte sich Donaubauer gestern nicht äußern.







