Rechts- und Wirtschaftswissenschaftler haben sich auf der Konferenz des Bundesjustizministeriums zur Zukunft des Urheberrechts nachdrücklich für eine Verkürzung von Schutzfristen beim Copyright und den Ausbau der Nutzungsrechte der Allgemeinheit ausgesprochen, berichtet heise.de.
„Das richtige Maß an Schutz zu finden, heißt auch, dass ein Zuviel zu vermeiden ist“, wird Reto Hilty, Direktor des Max-Planck-Instituts für geistiges Eigentum, zitiert. Weiter sagte er: Die „erbärmliche Situation mancher Kreative“ dürfe nicht als Begründung für „Schutzexzesse“ herangezogen werden. Dabei würden mit dem Urheberrecht kontinentaleuropäischer Prägung verknüpfte Persönlichkeitsrechte fälschlicherweise mit den Vermögensrechten von Verwertern gekoppelt.