
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
Der Spiegel
Interview mit Suhrkamp-Geschäftsführer Thomas Sparr über die Gerüchte, der Verlag wolle sein Archiv verscherbeln [mehr…]. Ist natürlich nix dran, sagt er.
Rezensiert wird William Gays Nächtliche Vorkommnisse (Arche).
Frankfurter Rundschau
Suhrkamp-Anteilseigner Hans Barlach stehe kurz davor, sein Engagement bei Verlag auszuweiten, heißt es. Die Rede ist von 39 Prozent. Möglich soll das alles werden, weil Joachim Unseld seine Anteile verkaufe, da er den Umzug nach Berlin nicht mitträgt [mehr…]
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Die FAZ weiß etwas mehr über den Suhrkamp-Anteilsverkauf: „Wahrscheinlich beabsichtigen die Käufer“, so lässt sich Joachim Unseld zitieren, „den bisher juristisch noch nicht durchführbaren Umzug nach Berlin auf diese Weise zu bewerkstelligen:“ Joachim Unseld hält bislang 20 Prozent.
Sofja Andrejewna: Ein Leben an der Seite Tolstoijs (Insel) – 50 Jahre machten der Schriftsteller und seine Frau sich das Leben zur Hölle, wissen nun nicht allein die Autorinnen des Buches Ursula Keller und Natalja Sharandrak.
Stephan Resch Rauschblüten (Vandenhoek & Ruprecht) und Ruth Johanna Benrath Rosa Gott, wir loben dich (Steidl).
Ein neues Buch von Tolkien The Legend of Sigurd & Gudrun – Tilman Spreckelsen rezensiert.
„Die geheime Lust des Cartoonisten an der Malerei“: Hans Traxler wird am Donnerstag 80.
Die Welt
Anfang September wird der neue Dan Brown erscheinen – Wieland Freund über den Autor, der auf die 100-Millionen Weltauflage hinsteuert. Sonst nichts.
Süddeutsche Zeitung
Stefan Nienhaus hat im Rahmen der historisch-kritischen Ludwig Achim von Arnim-Ausgabe (Band 11) alle auffindbaren Texte und Dokumente zur Geschichte der deutschen Tischgesellschaft editiert und im Max Niemeyer Verlag herausgebracht. Hier erfährt man alles über die „Urszene des modernen Antisemitismus“.
Martín Kohans Roman Zweimal Juni über die Militärdiktatur in Argentinien spielt zur Zeit der Fußball-Weltmeisterschaften von 1978 und 1982. Christoph Schröder hat das bei Suhrkamp erschienene Buch gelesen und findet: „,Zweimal Juni’ ist eine bemerkenswerte Darstellung dessen, wie sich Normalität in einer Diktatur ausdrückt ….“
Ein Nachruf auf den spanischen Psychiater, Schriftsteller und Linksintellektuellen Carlos Castilla del Pino, der am Freitag im Alter von 86 Jahren gestorben ist.
Weitere Rezensionen zum politische Buch:
Zum 60. Geburtstag des Grundgesetzes hat Rolf Lamprecht die passende Lektüre herausgesucht. Er rezensiert folgende Titel:
Peter Zolling, Das Grundgesetz. Unsere Verfassung – wie sie entstand und was sie ist, Carl Hanser
Christian Bommarius, Das Grundgesetz – Eine Biographie, Rowohlt-Berlin
Christoph Möllers, Das Grundgesetz – Geschichte und Inhalt, C.H. Beck
Brigitte Zypries (Hg.), Verfassung der Zukunft – Ein Lesebuch zum 60. Geburtstag des Grundgesetzes, Vorwärts-Buch
Maximilian Steinbeis, Marion Detjen und Stephan Detjen, Die Deutschen und das Grundgesetz – Geschichte und Grenzen unserer Verfassung, Pantheon