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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und richtig Zoff in Oxford

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

Hurra, wir haben wieder ein Genie: Alexander Hermon aus den USA ist sogar schon mit Nabokov verglichen worden, weiß Rezensentin Eva Corino und verrät uns heute, dass der „genialische“ Roman Lazarus (Knaus) der „Glanzpunkt des Frühlings“ ist.

Alle werden sie jetzt 60: auch die Darmstädter Akademie, die deshalb in Berlin tagt. Wer etwas über die Anfangstage dieser Einrichtung wissen will, nehme sich den ausgezeichneten Katalogband zur Ausstellung Doppelleben (Wallstein)

Der spanische Dichter José Miguel Ullán ist, er wurde nur 64 Jahre.

Marlene Streeruwitz hat den Droste-Literaturpreis erhalten.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Neue Wirtschaftsbücher
Fredmund Malik Die richtige Corporate Governance (Campus) und Thomas E. Woods Meltdown (Regnery Publishing).

Affentheater in Oxford: Literaturnobelpreisträger Derek Walcott hat bekanntlich eine Poetik-Professur dort nicht angetreten, um nicht wieder an eine alte Geschichte zu rühren: Vorwürfe von sexueller Belästigung waren gegen ihn erhoben wurde; das alles liegt zwar ewig lange zurück, aber Walcott machte den Weg frei für eine andere Kandidatin: Ruth Padel, Urenkelin von Charles Darwin üpbrigens, die aber auch gerade eben gefeuert wurde, weil sie wohl zu kräftig an der Kampagne gegen Walcott (anonyme Briefe und so) mitgemischt hat…

Anfang des Monats freute sich Jürg Altwegg in „Bilder und Zeiten“ über die Online-Edition von Flauberts Madame Bovary, jetzt ist Niklas Bender dran mit einem großen Artikel über das Portal: http://bovary.univ-rouen.fr/. Wer ist der nächste?

Gerhard Schulz rezensiert Stellt mir eine Frage von Steven Bloom (Wallstein).

Annotationen
Hermann Burger Schilten (Nagel & Kimche) und Jaroslav Hasek Die schönsten geschichten (Aufbau).

Tobias Döring porträtiert die „Borschafterin der karibischen Diaspora in der Weltliteratur“: Jamaica Kincaid.

Die Welt

Heute vor 50 Jahren legte Axel Springer den Grundstein für das Verlagsgebäude an der Kochstraße in Berlin, direkt an der Sektorengrenze.

Wissenschaftliche Buch-Tipps:
Reto U. Schneider: Das neue Buch der verrückten Experimente, C. Bertelsmann

Thomas Bührke: Warum Planeten keine Würfel sind, Herder

Süddeutsche Zeitung

Burkhard Müller schreibt eine halbe Seite über Charles Darwin als Schriftsteller und Stilisten in der SZ-Serie „Charles Darwin und die Evolution“.

Svealena Kutschkes Debütroman Etwas Kleines gut versiegelt ist bei Wallstein erschienen. Jutta Person rezensiert.

Christoph Bartmann bespricht Wann wohl das Leid ein Ende hat. Briefe und Gedichte aus Theresienstadt von Ilse Weber, herausgegeben von Ulrike Migdal bei Hanser: „Eine Chronik der Zerstörung des deutsch-tschechisch-jüdischen Zusammenlebens.“

Weitere Rezensionen zum politische Buch:
Claire-Lise Buis hat sich zur bevorstehenden Europawahl die Neuerscheinungen zur Bestandsaufnahme der EU angeschaut: Hans-Peter Martin mit Die Europafalle. Das Ende von Demokratie und Wohlstand, erschienen bei Piper, und Frank Decker und Marcus Höreth mit Die Verfassung Europas. Perspektiven des Integrationsprojekts, erschienen im VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Jens Hoffmann skizziert in seinem Buch Das kann man nicht erzählen. Aktion 1005 – Wie die Nazis die Spuren ihrer Massenmorde in Osteuropa beseitigten, erschienen bei Konkret.

Jeanne Rubner bespricht Robert Castels Negative Diskriminierung – Jugendrevolten in den Pariser Banlieues, Hamburger Edition.

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