
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
Frankfurter Rundschau
„Kommen unmöglich, Lüge folgt“ – im Literaturhaus München (danach im Museum für Angewandte Kunst Köln) gibt es eine Ausstellung zu Marcel Proust im Spiegel seiner Korrespondenz – den Katalog hat Snoeck gemacht.
Das Goethe-Institut Kairo lobt erstmals den Deutsch-Arabischen Übersetzerpreis für Belletristik aus.
Elfriede Jelinek erhält den Mülheimer Dramatikerpreis.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Paul Ingendaay hat den spanischen Autor Rafael Chirbes in Valencia getroffen. Und mit ihm u.a. über den spanischen Immobilienmarkt gesprochen. Oder besser: Über das, was davon übriggeblieben ist.
Martin Halter rezensiert Mirko Bonnés Wie wir verschwinden (Schöffling) – der Autor hefte „sich an die Stoßstange von Albert Camus und erzählt … von zwei Unfällen in der französischen Provinz“.
Enttäuschend findet Alexander Kosenina Peter Kaedings Die Hand über der ganzen Welt. Johann Friedrich Cotta. Der Verleger der deutschen Klassik (Cotta’sche Buchhandlung).
Annotationen
Frank Witzel Vondenloh (Textem) und Károly Lovik Der gerissene Windhund / Der Goldbürger (Kortina).
Hannes Hintermeier kommentiert die Justizposse um Elfenmond [mehr…] – man staunt immer wieder über deutsche Richter…
Die Welt
„Die Zukunft Chinas entscheidet sich in den nächsten zwei, drei Jahren“, ist sich der chinesische Bestsellerautor Yu Hua sicher. Sein Roman Brüder ist bei S. Fischer zu haben.
Süddeutsche Zeitung
Für seinen Kollegen Li Dawei ist Peking jetzt schon „eine schlechte Kopie von Los Angeles“. Auch er rechnet damit, dass etwas geschehen wird in China, wo „eine schmarotzende Minderheit auf Kosten der hart arbeitenden Mehrheit in Saus und Braus lebt.“ Bei Knaus ist sein Buch Love, Revolution und wie Kater Haohao nach Hollywood kam zu haben.
Auch hier ein Kommentar zur Elfenmond“-Posse.
Den „Ursprung des autoritären Caudillismo, der Lateinamerika bis heute prägt“, sieht Norbert Rehrmann in Simón Bolívar. Die Lebensgeschichte des Mannes, der Lateinamerika befreite, hat Rehrmann bei Wagenbach veröffentlicht.
„Erotik, Fußball, Literatur und Mutterbindung“ – alles zu haben in Péter Esterházys neuestem Werk Keine Kunst im Berlin Verlag als „anspielungsreiches Abbild des Lebens“.