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Lonely Planet entlässt 10 Prozent seiner Mitarbeiter und friert Gehälter ein

Lonely Planet hat für seine weltweit 500 Mitarbeiter die Gehälter eingefroren und will 50 Mitarbeiter entlassen, schreibt der bookseller heute auf seinem Internetportal.

Damit trennt sich das australische Unternehmen von zehn Prozent seiner Mitarbeiter. „Wir haben bereits seit einiger Zeit darüber nachgedacht, aber die ökonomische Situation zwingt uns nun dazu“, lässt sich CEO Stephen Palmer vernehmen. Offenbar gibt es auch strukturelle Probleme.

Die Mehrheit soll in der australischen Zentrale entlassen werden, sechs in Großbritannien und einige in den USA.

2007 hatte das Lonely-Planet-Gründerehepaar Tony und Maureen Wheeler ihren Verlag an BBC Worldwide verkauft, behielt aber einen Anteil von 25 Prozent. Gerüchten zufolge sollen bei dem Deal 350 Mio. £ den Besitzer gewechselt haben.

Wie hart der Kampf auf dem englischen Reisemarkt ist, zeigt eine andere Meldung. So hat laut bookseller WHSmith für seine Reisebuchhandlungen eine exklusive Vertriebspartnerschaft für die Penguin Reiseführer geschlossen. Diese soll nächste Woche starten und 12 Monate dauern. Hier mehr. Die Nachricht ruft heftige Reaktionen hervor.

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