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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – Jens Petersen wenigstens der richtige Gewinner beim Bachmann Wettbewerb

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

Seit den Skandalen und der Blamage des Feuilletons, gefakte Texte nicht erkannt zu haben, geht die Journaille nun besonders kritisch mit dem Bachmann Wettbewerb um. Gestern bereits in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, heute findet die FR, es war ein dürftiger Jahrgang, Jens Petersen habe aber zurecht gewonnen.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Auch die FAZ findet, dass mit Jens Petersen („wenigstens“) der richtige beim Bachmann Wettbewerb gewonnen hat („Solide Arbeit statt großer Würfe“).

„Ein Charleston-Tanz im Tatami-Zimmer“: Kojima Nobuo erkundet in seinem Klassiker Fremde Familie (erstmals 1965) die Psyche der Japaner im gesellschaftlichen Umbruch, es erschien letztes Jahr bei be.bra erneut.

Unter „Onkelchens Schaum“ stellt Oliver Jungen zwei Prostbücher von Thomas Kapielski vor: Mischwald (Suhrkamp) und Ortskunde. Eine kleine Geosophie (Urs Engeler Editor).

Annotiert wird Gerd Eversberg, Thorodor Storm lässt grüßen, Boyens Verlag und
Hier ein kleiner Ausschnitt meiner Lebensgeschichte“, Briefe des Verlegers Heinrich Ellermanns aus seinem letzten Lebensjahr an Wulf Segebrecht, Verlag der Fußnoten

Die Welt

Unter „Bachmann goes Bundesbahn“ kommentiert Elmar Krekeler den Bachmannpreis und den diesjährigen Preisträger Jens Petersen und findet, beim 33. Klagenfurter Wettlesen dominiere das Mittelmaß.

Süddeutsche Zeitung

Johannes Willms bespricht Christian Welzbachers Biografie über Edwin Redslob, ein unverbesserlicher Idealist (Matthes & Seitz).

Nazim Hikmets nachgelassener Roman Die Romantiker erkundet die Angst und den Umgang mit ihr (Suhrkamp). Andreas Dorschel rezensiert.

SZ-Autor Tobias Lehmkuhl hat mit Coolness ein Buch über Miles David bei Rogner & Bernhard herausgebracht.

Burkhard Müller kommentiert den Bachmannwettbewerb 2009 und fragt: „War da was?“.

Catrin Lorch über den Einsturz des Kölner Stadtarchivs: eine internationale Expertenanhörung berät nun darüber, wie es nach der Katastrophe weitergehen soll.

Franziska Augstein gratuliert dem NS-Historiker Eberhard Jäckel zum 80. Geburtstag.

Eine Ausstellung im Focke-Museum Bremen zeigt die Fotografin der Autoren: Gisèle Freund. Noch bis zum 4. Oktober.

Weitere Rezensionen zum politische Buch:
Godehard Weyerer hat sich zwei Titel zur jüngeren Geschichte der Bundesrepublik angeschaut:
Eckart Conze, Die Suche nach Sicherheit. Eine Geschichte der Bundesrepublik von 1949 bis in die Gegenwart, Siedler-Verlag
Heribert Schwan und Rolf Steiniger, Die Bonner Republik 1949 – 1998, Propyläen

„Irans Speerspitze“: Der Bremer Politologe Manuel Samir Sakmani versucht in Der Weg der Hizbullah (Klaus Schwarz Verlag) die Rolle der Hisbollah im Nahost-Konflikt zu ergründen. Wolfgang Schwanitz rezensiert.

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