
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
BILD
Heute empfiehlt BILD 22 Bücher , die für Strand & Liegewiese geeignet sind – (Idee für einen Sondertisch?) und neun, die man nicht braucht…
Hier gehts zur Liste (oder durch Klick auf Screenshot)
Frankfurter Rundschau
Der amerikanische Journalist A. J. Liebling veröffentlichte 1956 einen Sammelband zur klassischen Ära des amerikanischen Boxsports. Bei Berenberg ist der Band auf deutsch zu haben unter dem Titel Die artige Kunst.
Joachim Unseld hat den neuen Vorstand des Frankfurter Literaturhauses präsentiert: Hartwig Graf von Westerholt wird zweiter Vorsitzender, Rudolf E. Dösch Schatzmeister, Sylvia von Metzler, Andrea Pollmeier und Annette Reschke Beisitzerinnen und Carolina Romahn Literaturreferentin.
„Was ist, was kann das Humboldt-Forum?“ – Zur Ausstellung in Berlin ist im Verlag Theater der Zeit ein zweisprachiger Dokumentationsband erschienen: Humboldt-Forum. Das Projekt/The Project.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Inge Jens hat unter dem Titel Liebes Rehherz Briefe Katia Manns an ihren Mann aus den Jahren zwischen 1920 und 1950 herausgegeben und kommentiert. Erschienen ist der Band im Peniope Verlag
Eine „erhellende Lektüre“ findet Friederike Reents: Anne Fleig: Körperkultur und Moderne. Robert Musils Ästhetik des Sports, de Gruyter.
Kritik in Kürze:
Stephan Enter: Spiel, Berlin
Sandra Trojan: Um uns arm zu machen. Gedichte, Poetenladen
Uwe Timm erläutert in seinen Frankfurter Poetikvorlesungen, „was ihn zum Schreiben treibt“.
Neue Sachbücher:
Nicht ganz überzeugt ist Marianna Lieder von Reinhard Brandts Können Tiere denken? Ein Beitrag zur Tierphilosophie bei Suhrkamp.
„Sympathisch nüchtern“ ist Franka Potentes und Karsten Schellenbergs Fitness-Ratgeber Kick Ass – Das alternative Workout bei Goldmann, findet Gesine Hindemith.
Politische Bücher:
Der CDU-Mann Gerd Langguth hat bei dtv einen Band über die letzten drei Kanzler herausgebracht: Kohl, Schröder, Merkel. Machtmenschen. Mit Kohl „geht Langguth zu Gericht wie sonst nur ehrmalige Weggefährten“, findet Gregor Schöllgen, Schröder zollt er Respekt, verzeiht dessen Posten bei Gazprom aber nicht, und hält sich bei Merkel noch zurück: Ein abschließendes Urteil ist noch nicht möglich.
Lothar Höbelt widmet sich in seinem gleichnamigen Buch bei Böhlau Franz Joseph I. Der Kaiser und sein Reich.
Gerhard Rehm hat den Landkreis Kempen-Krefeld in der Nachkriegszeit untersucht. Die monatlichen Berichte des Oberkreisdirektors an die Militärregierung (September 1945-Juli 1948, so der Untertitel, hat Rehm bearbeitet und im Kreis Viersen herausgegeben.
Bei dtv ist eine ergänzte Fassung von Christopher Clarks ausgezeichneter Darstellung zu Wilhelm II. Die Herrschaft des letzten deutschen Kaisers erschienen.
Süddeutsche Zeitung
Tobias Lehmkuhl bespricht Heinrich Schwiers Niemand. Ein kommentiertes Handbuch zu Arno Schmidts „Schwarze Spiegel“, erschienen bei Text & Kritik. Lehmkuhl findet, das Buch sei eine durchaus vernünftige Angelegenheit.
„Das Akkordeon frisst aus der Hand“: Die Gedichte der jungen, weißrussischen Autorin Valzhyna Mort bringen das sowjetische Lebensgefühl auf den Punkt. Helmut Böttiger rezensiert Tränenfabrik, das bei Suhrkamp erschienen ist. Böttiger meint, die Autorin nähere ihre Lyrik auf eine bisher so noch nicht gehörte Weise dem alten Ideal an, der Musik.
„Die Welt zu Gast im Bergdorf“: Henning Klüver kommentiert das Literaturfestival Insel der Geschichten in Gavoi auf Sardinien. Auch Ingo Schulze war dabei und hat die Geschichte der Montagsdemonstrationen in Leipzig 1989 erzählt.
Peter Gössel hat ein Buch über den amerikanischen Architekten Frank Lloyd Wright herausgegeben. Bei Taschen ist der erste großformatige Bildband Wright 1943 – 1959 einer noch zwei weiteren Bücher umfassenden Monographie erschienen, indem zunächst die späten Jahre dokumentiert werden.
Die Welt
Hier gibt es heute noch einmal eine Seite Michael Jackson, aber leider nichts zur schönen Bücherwelt.
Neue Zürcher Zeitung
„Das Alphabet des Lebens“ nach einem Hirnschlag wieder zu erlernen, das beschreibe Kathrin Schmidt sehr poetisch in ihrem Roman Du stirbst nicht.
„In seiner Bildkraft, seiner lakonischen Prosa“ sei Schwertgesang von Kim Hoon ein „überaus poetisches Buch“, so Ludger Lütkehaus über den historischen Roman aus Korea unter „Koreas Retter“.
Kurz besprochen werden unter:
> „Eldorado, sinkendes Schiff“: Milton Hatoum: Die Waisen des Eldorado. Der Mythos einer verzauberten Stadt, Berlin-Verlag
> „Gezeichnet: Kyselak“: Kyselak: Skizzen einer Fussreise durch Österreich, Herausgegeben von Gabriele Goffriller, Verlag Jung und Jung
> „Basler Orchesterkämpfe“: Sigfried Schibli: Geschichte der Basler Orchester-Gesellschaft 1971–2007, Krebs
> „Totalitärer Utilitarismus?“: Georg Kramer-McInnis: Der „Gesetzgeber der Welt“ – Jeremy Benthams Grundlegung des klassischen Utilitarismus unter besonderer Berücksichtigung seiner Rechts- und Staatslehre, Dike-Verlag






