
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
Frankfurter Rundschau
„Heiter bleiben“ sagt Günter Grass auf großen vier Seiten im Gespräch mit André Müller.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Kurz: Der Jean Paul Preis geht an Eckhard Henscheid.
Heute Kinder- und Jugendbücher: „Alles am Anfang ist schwieriger als man denkt, aber wenn Fragen übergroß werden… hilft vielleicht ein äußerst gelungenes Bilderbuch“: Geschichte ohne Anfang und Ende (Nord-Süd).
Und Monika Osberghaus findet, der Erfolg der Jugendromane von Mikael Engström in Deutschland „ist auch ein Verdienst seiner trefflichen Übersetzerin Birgitta Kicherer„, die auch Ihr kriegt mich nicht übersetzt hat (Hanser).
Mehr Literatur wie immer am Wochenende in der Beilage:
Martin Halter über Sybille Bedford Rückkehr nach Sanary (SchirmerGraf (sie schreibe über ihre „Lehrjahre als Bettelprinzessin“ … „auffällig diskret“).
Julia Bär lobt in hohen Tönen den „mitreißenden“ Roman aus dem amerikanischen Bürgerkrieg Von allen Nächten (Berlin) und Joseph Hanimann schreibt über Philippe Claudels Brodecks Bericht (Kindler), es sei das „Gegenstück zu Jonathan LittellsDie Wohlgesinnten“.
Die Welt
„Buch der Woche“ in der Beilage „Die Literarische Welt“ ist Abraham Sutzkevers Wilner Dyptichon (Ammann). (Herbert Wiesner findet: „eine verlegerische Großtat von Egon Ammann. Und u.v.a. unterhält sich Andrea Seibel mit Kirsten Boje über Erich Kästners Das doppelte Lottchen (Band 10 der WELT-Edition).
Süddeutsche Zeitung
Thomas Steinfeld schreibt zur Wiederveröffentlichung seines „ungeliebten Debütromans“ über den „Dichter als Dombaumeister“ Uwe Tellkamp. Der Hecht, die Träume und das Portugiesische Café (Faber & Faber) und Die Sandwirtschaft (Suhrkamp).
Nur kurz wird angemerkt, da von einem SZ-Redakteur: Stefan Kornelius Der unerklärte Krieg. Deutschlands Selbstbetrug in Afghanistan (Edition Körber Stiftung).