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Franz Schuh erhält Essay-Preis TRACTATUS

Der neu ins Leben gerufene, mit 25.000 Euro dotierte TRACTATUS, Essay-Preis des Philosophicum Lech, wird dem österreichischen Kulturpublizisten, Essayisten und Philosophen Franz Schuh exemplarisch auch für sein 2008 erschienenes Werk Memoiren. Ein Interview gegen mich selbst (Zsolnay Verlag) verliehen.

„Franz Schuh hat in seinem langjährigen, mit gleichbleibender Insistenz vorgetragenen Œuvre vorbildlich die Rolle eines mit Klugheit, geistigem Furor und schriftstellerischer Brillanz gesegneten Kommentators der Zeit versehen“, so das Urteil der Züricher Philosophin Ursula Pia Jauch. Gemeinsam mit Philosoph und Sachbuchautor Rüdiger Safranski sowie dem österreichischen Journalisten und Autor Helmut A. Gansterer stellt sie die Jury des „TRACTATUS“, der auf Anregung des Schriftstellers Michael Köhlmeier und mit Unterstützung eines privaten Sponsors vom Philosophicum Lech ins Leben gerufen wurde.

Mit der jährlichen Verleihung des Preises soll die, im Vergleich zur Belletristik, bislang spärlich bedachte Essayistik gewürdigt und über herausragende Leistungen auf diesem Gebiet Auskunft gegeben werden. „Als ein Beitrag zur Standortbestimmung in gesellschaftlich relevanten Diskursen werden deutschsprachige Publikationen prämiert, die philosophische Fragen im erweiterten Sinne ambitioniert und doch einer breiten Öffentlichkeit verständlich diskutieren“, so Konrad Paul Liessmann, wissenschaftlicher Leiter des Philosophicum Lech erläutert.

Die Verleihung des Preises erfolgt am 18. September, um 21:00 Uhr im Rahmen des Philosophicum Lech (16.-20. 9.), das dieses Jahr unter dem Motto „Vom Zauber des Schönen. Reiz, Begehren und Zerstörung“ steht. Für eine fassettenreiche, aktuelle Beleuchtung des Themas in Vorträgen und anschließender Diskussion werden bei dem öffentlichen Symposium Fachleute aus dem gesamten deutschsprachigen Raum erwartet.

Weitere Infos unter www.philosophicum.com und www.lech-zuers.at.

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