
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
Frankfurter Rundschau
„Buchmesse fürchtet sich“: Bernhard Bartsch über die Querelen rund ums Gastland der Frankfurter Buchmesse [mehr…]: Auch Ina Hartwig kommentiert die Ereignisse, die Peking uns – voraussehbar – eingebrockt hat. Wenn das mal nicht erst nur der Anfang ist.
Alexander Kluge erhält heute in Frankfurt den Theodor W. Adorno-Preis.
Frank Keil über die Geschichte des Hamburger Literaturhauses – die einige dunkle Stellen hat.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Thema China: Florian Balke über den „befremdlichen Gast“: „Peking hat die Buchmesse in den vergangenen Tagen erfolgreich erpresst“.
Jürgen Kaube würdigt Alexander Kluge, und Hannes Hintermeier kommentiert kurz „Googles Ideen für Zeitungsverlag“: [mehr…].
Eric Pfeil über Lester Bangs Psychotische Reaktionen und heiße Luft. Rock’n’Roll als Literatur und Literatur als Rock’n’Roll (Edition Tiamat.
Stefanie Peter rezensiert Victor Pelewins Schauerroman Das fünfte Imperium (Luchterhand).
Annotationen
VERSschmuggel/Contrabando de VERSOS (Das Wunderhorn) und Juan & Juanita. Spanische Liebesgeschichten (Wagenbach).
Die Welt
Günter Grass trommelt in Eberswalde für die SPD. Mit ihm Döblinpreisträger Michael Kumpfmüller.
„Die Frankfurter Buchmesse lädt Regimekritiker aus, um mit seinen Staatsdichtern diskutieren zu können“ – auch Uwe Wittstock über die derzeit „bizarre Situation“. Und er erinnert an ein Wort des Börsenvereins-Vorstehers vom Juli, dass die Gastfreundschaft der Messe auch Grenzen haben. Und fragt: Sind die nicht schon überschritten?
Der Münchner Historiker Eberhard Weis hat Maximilian Graf von Montgelas eine monumentale Biografie gewidmet (C.H. Beck).
Süddeutsche Zeitung
„Das offizielle China greift nach der Buchmesse Frankfurt“: Hier kommentiert Henrik Bork das Eingreifen Chinas und meint, man solle die „Frankfurter Buchmesse, Ehrengast China“ in „Pekinger Buchmesse, diesmal zu Gast in Frankfurt“ umbenennen.
Zudem finden sich Auszüge aus der Rede, die Bei Ling am Samstag in Frankfurt halten wollte: „Das Verbrechen, Ideen nach China zu bringen“.
Im Weimarer Goethe-Nationalmuseum zeigt eine Ausstellung Goethe als Landschaftszeichner. Das schöne Katalogbuch ist bei Insel erschienen. Gustav Seibt meint: „Nachahmend, undulistisch, bedeutend.“ Noch bis zum 25. Oktober.
Willy Hochkeppel bespricht Paul Feyerabends Naturphilosophie, herausgegeben von Helmut Heit und Eric Oberheim bei Suhrkamp: „Feyerabends fragmentarische Naturphilosophie sucht nach Heilmitteln gegen die Vernichtung der Vielfalt.“
Robert Menasses Ich kann jeder sagen. Erzählungen vom Ende der Nachkriegsordnung ist bei Suhrkamp erschienen. Andreas Dorschel rezensiert und gefällt es.
Tobias Lehmkuhl ist Arundhati Roy in Berlin begegnet. Die Schriftstellerin eröffnete dort das 9. Berliner Literaturfestival.
Die kanadische Schriftstellerin Margaret Atwood hat den Nelly-Sachs-Preis 2009 der Stadt Dortmund für ihr Gesamtwerk erhalten.
Neue Zürcher Zeitung
„Beobachtung ist eine Form der Liebe“: Brigitte Kramer hat Cees Nooteboom in Menorca besucht, wo der Schriftsteller seit 40 Jahren seinen Sommer verbringt. Sein Jüngster Erzählband Nachts kommen die Füchse (Suhrkamp) nimmt viele „kleine Erlebnisse“ der Insel auf.