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Lorenz Langenegger und Lea Gottheil beim Franz-Tumler-Festival ausgezeichnet

Lea Gottheil (©NomiGottheil)

Der Zürcher Schriftsteller Lorenz Langenegger hat für sein Debüt Hier im Regen (Jung und Jung) den mit 8.000 Euro dotierten Franz-Tumler-Preis erhalten, den Publikumspreis hat die ebenfalls aus Zürich stammende Lea Gottheil für ihren Roman Sommervogel (Arche) zugesprochen bekommen. Beide erhalten einen Schreibaufenthalt, Langenegger im Vinschgau, Gottheil auf dem Kulturhof „Rimpf“ bei Laas.

Im Juni hatten fünf Juroren jeweils einen Debütroman für die Endausscheidung vorgeschlagen, die am 19. September in Laas stattfand. Die Finalisten lasen jeweils 30 Minuten aus ihren Werken vor und diskutierten anschließend mit dem Publikum. Neben Langenegger und Gottheil waren nominiert:

Katrin Seglitz: Der Bienenkönig (weissbooks)
Esther Kinsky: Sommerfrische (Matthes & Seitz)
Jan Christophersen: Schneetage (marebuch).

Der Preis wird von der Südtiroler Landesregierung gestiftet und ist in diesem Jahr zum zweiten Mal vergeben worden. Im vergangenen Jahr bekam ihn Emma Braslavsky für Aus dem Sinn (Claasen).

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