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Margot Käßmann wird EKD-Ratsvorsitzende

Die Wahl war erwartet worden, aber es gab auch Hürden. Erstmals steht eine Frau an der Spitze des Rates der Evangelischen Kirchen in Deutschland (EKD). Die hannoversche Landesbischöfin Margot Käßmann wurde heute in Ulm mit eindeutiger Mehrheit zur Nachfolgerin von Bischof Wolfgang Huber (Berlin) gewählt, berichtet die Nachrichtenagentur idea.

Käßmann ist Autorin zahlreicher Bücher, 35 Titel listen die Barsortimente von ihr. Der 67-Jährige Huber trat aus Altersgründen nicht mehr an. Im Vorfeld war spekuliert worden, ob ihre Scheidung im Jahr 2007 sich negativ auf ihre Wahlchancen auswirken werde. Wie sie weiter nach ihrer Wahl sagte, habe sie „allergrößten Respekt“ vor der Aufgabe, die vor ihr liege. Ihr Vorgänger, Bischof Huber, habe hohe Maßstäbe gesetzt. Zu den Herausforderungen zählte sie, den Reformprozess der EKD fortzuführen und dafür zu sorgen, dass „die Sehnsucht der Menschen nach Glauben und Sinn Antwort findet“. Von rückläufigen Finanzen und Mitgliederzahlen dürfe sich die Kirche nicht lähmen lassen.

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