
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
Frankfurter Rundschau
Wahlverwandt und ebenbürtig Hazel Rosenstrauch hat über Caroline und Wilhelm von Humboldt (Eichborn) geschrieben.
Medientage München: Richard David Precht als „Keynote“-Speaker.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Theodor Ickler mit einem „Rückblick auf ein Büchermassaker: Wie der Rechtschreibreformwahn Lücken in die Schulbibliotheken riss“: Ja, das war auch eine Glanzleistung unserer Politiker. „Vergleichbare Verluste hat es in Friedenszeiten bisher nicht gegeben“, schreibt Ickler. Wie kommt er bloß darauf, dass wir Friedenszeiten haben? Vielleicht, weil nur im Ausland mit Bundeswehrbeteiligung geschossen wird und nicht vor unserer Haustür?
Oliver Pfohlmann rezensiert Géza Ottliks Roman Die Schule an der Grenze (Eichborn).
Zwischen zwei Träumen von Selim Özdogan sei ein „esoterischer Plauderroman“, meint Niklas Bender.
Annotationen
Alison Lewis Eine schwierige Ehe (Rombach) und Ulrich Kittstein Deutsche Naturlyrik (WBG).
Thomas David interviewt den rumänischen Schriftsteller Mircea Cartarescu.
Schirmer / Mosel hat Tullio Kezichs großen Fotoband Federico Fellini – Das Buch der Filme herausgebracht.
Neue Sachbücher
Philosophie der Gefühle (Suhrkamp) und Passiones animae (Akademie Verlag).
Amartya Sen The Idea of Justice (Belknap Press).
Die Welt
Heute vor 50 Jahren erschien das erste Abenteuer von Asterix und Obelix: Ein Gespräch mit der Übersetzerin Gudrun Penndorf.
Robert Harris schreibt an seiner Cicero-Trilogie (Heyne) weiter. Wieland Freund hat ihn interviewt.
Süddeutsche Zeitung
Thomas Steinfeld kommentiert das Pariser Scientology-Urteil: „Ein Pariser Gericht macht Scientology zur kriminellen Bande“. Das klingt schön, aber was hat das Gericht mit der Kriminellwerdung der Sekte zu tun?
Tobias Haberkorn rezensiert Michael Niehaus Das Buch der wandernden Dinge (Hanser).
Burkhard Müller über Kerstin Ekmans Hundeherz (Piper), und Inga Ehret schreibt über Julia Voss Darwins Jim Knopf (S. Fischer).
Neue Zürcher Zeitung
„Männergeschichten“: Sana Krasikov besichtigt in ihrem Erzählungen In Gesellschaft von Männern den Osteuropäer in der Emigration, Luchterhand-Verlag.
„An Häusern sind sehr kitschige Figuren. / Wir treffen manche Herren von der Presse / Und viele von den aufgebauschten Huren, / Sadistenzüge um die feine Fresse.“: Von Ernst Blass ist jetzt eine Werkausgabe erschienen stellt uns die NZZ unter „Die Farben des Ernst Blass“ vor. Werkausgabe in drei Bänden. Hrsg. v. Thomas B. Schumann. Edition Memoria Bd. 1: Sämtliche Gedichte. 254 S.; Bd. 2: Erzählungen. 226 S.; Bd. 3: Literarische Aufsätze. 163 S.
„Die einsame Masse“: Philip K. Dick hat nicht nur Science-Fiction geschrieben, so Michael Schmitt und stellt Unterwegs in einem kleinen Land vor (Liebeskind).
Annotiert wird unter der Überschrift:
„Ausserirdischer Vater“: Dominik Bernet: Der grosse Durst, Cosmos-Verlag.