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Bertelsmann im 3. Quartal mit Ergebnis und Konzerngewinn über Vorjahr

Das vom Vorstand der Bertelsmann AG initiierte „2+5“-Programm mit den zentralen Elementen Kostensenkung und Effizienzsteigerung entfaltet in zunehmendem Maße Wirkung; das meldet heute der Konzern:

Im dritten Quartal 2009 hat sich das operative Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent verbessert auf 284 Mio. € (VJ: 249 Mio. €). Die Ergebnisverbesserung gelang vor dem Hintergrund eines um 4,5 Prozent geringeren Umsatzes von 3,6 Mrd. € (VJ: 3,8 Mrd. €). Die Umsatzrendite erreichte 7,9 Prozent (VJ: 6,6 Prozent). Der Konzerngewinn lag im Zeitraum Juli bis September 2009 bei 87 Mio. € (VJ: 15 Mio. €).

Hartmut Ostrowski, Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann AG, erklärte: „Die Geschäfts-entwicklung im dritten Quartal verlief erfreulich. Bertelsmann hat konsequent auf die Wirtschaftskrise reagiert. Die Umsetzung unseres „2+5“-Programms macht gute Fortschritte, wie der Ergebnisanstieg zeigt. Wir sind auf dem richtigen Weg.“ Und: „Die strikte Kostendisziplin zahlt sich aus“.“

Das „2+5“-Programm wurde im Frühjahr 2009 vom Bertelsmann-Vorstand beschlossen. Es basiert auf den beiden Leitlinien Dezentralität und Delegation von Verantwortung sowie Kontinuität und Wertsteigerung. Die Umsetzung der insgesamt fünf Arbeitspakete läuft erfolgreich mit dem Ziel, bestehende Geschäfte zu stabilisieren, Liquidität zu schonen und das Ergebnis zu sichern. Den Erfolg belegen unter anderem die bereits jetzt spürbaren Einsparungen im Rahmen des Kosten- und Effizienzprogramms, die im Jahr 2009 mehr als 900 Mio. € ausmachen. Bestandteil des Programms sei ebenfalls „die Fortführung der soliden und langfristig orientierten Finanzierungspolitik“ der Bertelsmann AG.

Bertelsmann-Finanzvorstand Thomas Rabe sagte: „Bertelsmann hat eine komfortable Liquiditätsausstattung und ein ausgewogenes Fälligkeitsprofil. In den ersten neun Monaten haben wir eine gute operative Mittelfreisetzung erreicht. Unsere entsprechende Kennzahl, die Cash Conversion Rate, lag bei rund 100 Prozent. Das heißt, wir haben jeden operativ erwirtschafteten Euro auch real auf dem Konto. Im vierten Quartal erwarten wir eine Fortsetzung dieser guten Mittelfreisetzung im operativen Geschäft.“

Nach Ablauf von neun Monaten belief sich der Konzernumsatz in den fortgeführten Aktivitäten auf 10,8 Mrd. € (VJ: 11,5 Mrd. €). Der Umsatz sank damit organisch um 6,6 Prozent. Das Operating EBIT erreichte 759 Mio. € (VJ: 934 Mio. €). Die Umsatzrendite lag nach den ersten drei Quartalen bei 7,0 Prozent nach 8,1 Prozent im Vorjahreszeitraum. Der Konzernfehlbetrag betrug in Folge von Sondereinflüssen insbesondere aus dem zweiten Quartal -246 Mio. € (VJ: 387 Mio. €).

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