
Um mehr Jugendliche zwischen 10 und 15 Jahren in die Bücherei zu locken, gibt es seit heute Nachmittag in der Zentralen Kinder- und Jugendbibliothek in Frankfurt am Main eine TeenLounge.
Bürgermeisterin Jutta Ebeling eröffnete den von der Hochschule für Gestaltung in Offenbach (hfg) gestalteten 60 Quadratmeter großen Bereich mit 5.700 Medien, 63 Sitzelementen, drei Tischen und diversen kreativen Präsentationsmöglichkeiten.
Für die Gesamtkosten von 42.500 Euro kommen die IKEA Stiftung, die Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung sowie KiBitz, der Förderverein der Zentralen Kinder- und Jugendbibliothek auf.
Die TeenLounge geht in besonderem Maße auf jugendliche Freizeitinteressen ein und bietet – räumlich durch ihre Gestaltung abgetrennt vom Kinderbereich – Möglichkeiten zum Treffen, Reden und Wohlfühlen. Die in Blau, Grün und Gelb leuchtenden Sitzelemente sind flexibel und leicht und können immer wieder neu zusammengesetzt werden. „Wir bieten damit den Jugendlichen einen ihren Wünschen gemäßen Ort. Die Lounge soll dazu beitragen, Leselust gerade bei den Zehn- bis Fünfzehnjährigen zu fördern und dem zweiten Leseknick, der in diesem Alter zu beobachten ist, entgegen zu steuern“, hofft Jutta Ebeling.
Markus Weber, Leiter des Moritz Verlags Frankfurt, ist einer der vielen Gäste, die zur Eröffnung in die Bibliothek gekommen sind. Ihm gefällt die neue Lounge gut, und er kann sich den Bereich durchaus als Veranstaltungsort für Lesungen vorstellen – selbst wenn seine Zielgruppe noch ein paar Jahre älter werden muss.
JF