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Spiegel-Online: Ist die Buchpreisbindung von E-Books ein Schuss in den eigenen Fuß?

Spiegel-Online-Autor Frank Patalong sticht ins Wespennest: „Die Buchbranche steht vor erheblichen Umwälzungen. E-Books setzen die Verlage erheblich unter Druck, die Buchpreisbindung aufzugeben, denn im globalen Datenverkehr spielen nationale Regeln keine Rolle mehr“ behauptet er.

Und: „Vor allem deutschen Verlagen fällt wenig ein, das digitale Geschäft in ihrem Sinne zu steuern.“

Anhand des Macmillan-Putsches gegen Amazon (mit Apple im Rücken!) [mehr…] stellt Patalong nun die festen Preise ganz auf den Prüfstand. Und gibt zu bedenken: „Elektronische Formate machen Bücher weltweit in Sekunden abrufbar. Konsumenten werden die für sie günstigsten Angebote wahrnehmen, und wenn der Buchhandel keine attraktiven Offerten macht, werden sie – wie im Falle von Musik und Film – sich ihre Waren entweder billiger im Ausland kaufen, oder kostenfrei aus den bewährten illegalen Quellen des Webs beziehen.“ – Da ist leider was dran…

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