Stimmt es wirklich, dass der Zitronenfalter keine Zitronen faltet, der Katzenwels sich nicht in Katzen wälzt und die Heuschrecke nicht ein kleines bisschen Heu erschreckt? Diesen und vielen anderen Fragen ging am 18. Februar Arne Rautenberg im Literaturhaus Schleswig-Holstein in Kiel auf den Grund.
Vor rund 60 Journalisten, Kindern und Eltern stellte der Kieler Künstler und Autor dort seinen neuen Gedichtband „der wind lässt tausend hütchen fliegen“ (erschienen im Boje Verlag) vor.
40 Gedichte umfasst die kleine Sammlung, die von Karsten Teich illustriert wurde. Da geht es um Angsthasen und Muthasen, träumende Eulen, eitle Warzenschweine, Riesenrenngiraffen und viele andere Tiere.
Das Gedicht von den zehn tollen Walrossen mit super Perücken, erzählte Arne Rautenberg den interessierten Zuhörern, entstand, als sich Tochter Nike ein Gedicht über ihre Lieblingstiere wünschte. Das Publikum erfuhr außerdem, was ein Schriftsteller eigentlich so den ganzen Tag macht, und wurde vom Autor immer wieder in die Lesung mit einbezogen. So konnte es nicht nur von eigenen Träumen erzählen, sondern durfte auch bei einem tierischen ABC miträtseln: von A wie schlangenförmiger Knochenfisch bis Z wie schwarz-weiß gestreiftes Pferd.







