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Wieder mit deutlichem Besucherplus

Wie Messedirektor Oliver Zille und sein Team das macht, das erschliesst sich nur dem, der da war: Die Leipziger Buchmesse, eben zu Ende gegangen, hat wieder mit einem Besucherplus abgeschnitten. Und er Termin für das nächste Jahr mit Serbien als Gastland steht auch schon fest: Sie findet vom 17. bis 20. März 2011 statt.

Was natürlich die Frage aufwirft, ob das so weitergehen wird – und ob es gut für die Messe ist: An den letzten beiden Tagen gab es wieder kaum ein Durchkommen in manchen Hallen. Aber die Bilanz ist rosig: 156.000 Besucher, davon 45.000 Fachbesucher, kamen zum Jahresauftakt der Buchbranche nach Leipzig (2009: 147.000 Besucher).

2.071 Aussteller aus 39 Ländern präsentierten auf 65.000 Quadratmetern die Neuerscheinungen des Frühjahrs. Schon am Donnerstag war der 4. Leipziger Kongress für Information und Bibliothek zu Ende gegangen, den über 3.000 Teilnehmer besucht hatten. Begleitet wurde die Leipziger Buchmesse von einem weit reichenden Medieninteresse; rund 3.000 Journalisten berichteten aus Leipzig über den Branchentreff der Verlage, Autoren, Übersetzer, Buchhändler und des lesefreudigen Publikums im Leipziger Frühjahr (2009: 2.900 Journalisten).

Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe, war deshalb heute
mit dem Messeverlauf und dem Feedback der Aussteller hochzufrieden, das „unterstreicht die Bedeutung der Leipziger Buchmesse als Marketingplattform der Branche.“ Und die Besucherfrequenz zeige, dass Bücher und ihre Leser eine tragende Säule der Multimedia-Gesellschaft seien.

Parallel zur Leipziger Buchmesse fand die 16. Antiquariatsmesse in der Messehalle 3 statt. 69 Aussteller aus sechs Ländern (2009: 67 Aussteller aus sieben Ländern) präsentierten ihrem vielschichtigen Publikum Schätze aus 500 Jahren Buchdruckkunst. Detlef Thursch, Veranstalter der Antiquariatsmesse: „Unsere Aussteller sind größtenteils zufrieden mit dem Messeverlauf, und sehr zufrieden mit der hohen Besucherzahl. In Leipzig treffen sie auf ein interessiertes Publikum, es wurde an allen Tagen rege verkauft, darunter viele Spontankäufe. Vereinzelt gab es sogar Umsätze im sechsstelligen Bereich.“

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