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Iris Hunscheid zum Programm der AkS-Jahrestagung

Iris Hunscheid

buchmarkt.de: Wie in jedem Jahr tagt der AkS über den 1. Mai, diesmal in Paderborn. Der Schwerpunkt liegt auf Themen wie innerbetrieblichen Strukturen, Ablauforganisation und strategische Entwicklung. Sie greifen hier Dauerbrenner auf. Die Beraterin Gudula Buzmann, die auch regelmäßig für BuchMarkt schreibt, wird Workshops zu Organisation leiten. Lernt man in diesen Bereichen nie aus?

Hunscheid: Wie Sie schon sagten, ist dieses Thema ein Dauerbrenner. Gerade in diesen Bereichen schleichen sich gern allzu routinierte, NICHT optimale Vorgehensweisen ein. Und gerade dann sollte man sich mit diesem Thema immer wieder befassen, damit der OPTIMALE Ablauf zur Routine wird.

buchmarkt.de: Mini-, Midi- und Teilzeitarbeitskräfte wird Dr. Volker Bastert unter steuerlichen und rechtlichen Aspekten vorstellen. Sehen Sie in diesem Bereich noch Potenzial für die Branche?

Hunscheid: Auf jeden Fall! Gerade in Buchhandlungen, die keine oder nur wenige Vollzeitkräfte haben, ist es den Unternehmern oft nicht klar, wie sie es anstellen können, dass ihre Mitarbeiter netto mehr rausbekommen, ohne dass es das Unternehmen mehr kostet. Da gibt es viele Möglichkeiten, die sicher einige KollegInnen noch nicht kennen.

buchmarkt.de: Sie planen eine „Paderborner Erklärung zur BAG“. Was ist konkret Ihr Anliegen?

Hunscheid: Wir wollen deutlich zu machen, dass wir die BAG brauchen und sie für ein unverzichtbares Rationalisierungsinstrument unserer Branche halten. Die Tendenz, dass immer mehr Verlage und Auslieferungen dem Sortiment das Bankeinzugsverfahren schmackhaft machen wollen um die BAG zu umgehen, halten wir für äußerst bedenklich. Die BAG rationalisiert nicht nur die Zahlungsabwicklung, sondern ist auch unter dem buchhalterischen Aspekt durch keinen Bankeinzug zu ersetzen.  

buchmarkt.de: Was macht für Sie die Arbeit im AkS so attraktiv, dass Sie sich ehrenamtlich engagieren?

Hunscheid: Ich bin deutlich besser vernetzt in der Branche und tausche mich mehr mit anderen ehrenamtlich engagierten KollegInnen aus. Der Blick über den Tellerrand ist noch deutlich weiter geworden.

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