Werbegag oder echte Panik? Gerade macht der HoCa-Vertrieb darauf aufmerksam, dass man das Rezept, das in der aktuellen Vorschau auf dem Cover des Kriminalromans „Rothard“ von Tanja Griesel klebt, auf keinen Fall nachkochen soll – wir berichteten bereits [mehr…]. Der Grund: Auf der Zutatenliste steht auch der hochgiftige Fingerhut!
„Bei dieser Rezeptkarte handelt es sich ausschließlich um ein Werbemittel als Anspielung auf die Kochleidenschaft und Mordbereitschaft Maxie Kaisers, der Hauptfigur dieses Krimis. Das Rezept selbst ist erfunden, insbesondere die Zutat des FINGERHUTS! Um jedes Missverständnis zu vermeiden, bitten wir Sie sehr, die nachfolgenden Hinweise zu lesen und entsprechend zu handeln“, heißt in dem Schreiben.
Und weiter: „Bitte achten Sie darauf, dass die Rezeptkarte ‚Wildkaninchen mit Kapern‘ nicht in falsche Hände gerät – bitte informieren Sie Kollegen bzw. Personen, die die Rezeptkarte an sich genommen haben könnten. Um jede Gefährdung durch die Rezeptkarte zu vermeiden, ist es unbedingt vonnöten, dass Sie die losen Rezeptkarten, natürlich zu unseren Kosten, umgehend an nachfolgende Adresse zurücksenden:
Hoffmann und Campe Verlag GmbH
Vertrieb
Harvestehuder Weg 42
20149 Hamburg
Fingerhut enthält hochgiftige Digitalisglycoside. Das Rezept ‚Wildkaninchen mit Kapern’ darf daher auf keinen Fall unter Beigabe der Zutat ‚Fingerhut’ nachgekocht und verzehrt werden. Die Symptome einer Fingerhutvergiftung sind u.a. Erbrechen, es kommt aber auch zu verminderter Pulsfrequenz, steigendem Blutdruck oder zu lebensgefährdenden Herzrhythmusstörungen. Nach Verzehr von Fingerhut ist unbedingt sofort ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen!“