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Amazon.com verkauft mehr E-Books als aktuelle Hardcover

Jetzt kommen die Pressemitteilungen schon in kürzeren Taktzahlen. Das zeigt, dass man bei Amazon offenbar eine Notwendigkeit für immer wieder neue Erfolgsmeldungen sieht. Doch nicht die Behauptung, dass mit der Preissenkung des Kindle (wir berichteten [mehr…] ) nun ein Durchbruch geschafft sein soll, sondern, dass Amazon inzwischen mehr E-Books als aktuelle Hardcover verkauft, ist die eigentliche Nachricht.

Demnach kamen im vergangenen Monat auf 100 abgesetzte Hardcoverausgaben 180 elektronische Bücher, heißt es im zweite Absatz der Pressemitteilung. Und auch über den Zeitraum von der letzten drei Monaten sieht das interessant aus: Demnach seien auf 100 Hardcovers 143 verkaufte E-Books gekommen – vor der letzten Preissenkung des hauseigenen E-Book-Readers Kindle.

Auf Grund dieser Rechenkünste folgert Amazon-Chef Jeff Bezos, dass die Preissenkung nun den Durchbruch geschafft habe. Das wird sich auf lange Frist zeigen. Interessant ist allerdings, dass die kostenlos angebotene E-Books also Titel, bei denen die Rechte abgelaufen sind, nicht mitgezählt wurden. Gar verdreifacht haben sollen sich die Verkäufe im ersten Halbjahr 2010. Absolute Zahlen allerdings gibt es auch in dieser Pressemitteilung nicht. Eine Antwort auf das iPad ist das nicht. Insgesamt dürfte Amazon die Konkurrenz deutlich im Nacken sitzen.

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