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Bücher und Autoren in der ZEIT, im Rheinischen Merkur und Freitag und Georg Witkowskis Erinnerungen an Menschen und Bücher in der Nazizeit bei Lehmstedt

Hier finden Sie die Bücher, die morgen in der ZEIT, im Rheinischen Merkur und im Freitag besprochen werden. Damit Sie heute schon wissen, wonach der Kunde morgen fragt, was sie auslegen und vielleicht noch schnell bestellen sollten.

DIE ZEIT

„Es war einmal“: Günter Grass verabschiedet sich in Grimms Wörter (Steidl) mit einem Porträt, der Brüder Grimm und letzten, strengen Ermahnungen 

„Vom Stapel Alles beim Alten“, Andrew Morton hat aus lauter Illustrierten die Biografie Angelina Jolie (Droemer) gemacht

„Was nach Tamerlan kam „: Ein gewichtiges Buch: Der britische Historiker John Darwin schreibt mit Der imperiale Traum die Globalgeschichte der großen Reiche, in der Europa nur eine Weltprovinz unter vielen ist, (Campus)

Das Gedicht der Ausgabe heißt „Rheinisches Schiefergebirge“ und ist von Marion Poschmann aus ihrem Buch Geistersehen. Gedichte bei Suhrkamp

Die Redaktion rät unter “ Sternensüchtig“ zu: Louise Carpenter: Ida & Louise , Wie zwei Schwestern die Gestapo überlisteten, (Dörlemann)

„Der Schrei nach der Mutter“: Eine Provokation, ein literarisches Ereignis: Peter Wawerzineks Roman Rabenliebe, so Ulrich Greiner über das Galiani-Buch.

Außerdem morgen in der ZEIT, aber nicht im Feuilleton, deshalb wird es nachgereicht: „Schwärme und Rudel“. Seit Jahren sucht der deutsche Fotograf Ingo Arndt Orte auf, wo sich Tiere in riesiger Zahl zu Herden, Kolonien und Staaten versammeln. Jetzt erscheint der Bildband Tierreich (Knesebeck) – sein Meisterwerk.

Rheinischer Merkur

„Offene Rechnungen“: Nobert Gstreins „Die ganze Wahrheit“ (Hanser) „bedient keinen bloßen Szeneklatsch. Dazu ist es zu intelligent konstruiert“

„Die Würde bewahren in Stunden der Not“: Georg Witkowski schrieb in Von Menschen und Büchern (Lehmstedt) seine Erinnerungen auf, während die Nazis mit der Judenverfolgung begannen. Ein bewegendes Zeitzeugnis

Kurz besprochen wird unter:

> „Paris. Liebe. Krieg.“: Romain Rolland, Pierre und Luce. (Aufbau)
> „Prosaischer Spötter“: Thomas Gsella, Blau unter Schwarzen, (DuMont)
> „Wer war noch gleich der Täter?“: Peter Abrahams, Ausradiert, (Knaur Taschenbuch)
> „Süße Verlockung“: Holger in’t Veld, Schokoladenrebellen, (Eichborn)
> „Abgestürzt“: Emil Zopfi, Über alle Berge, (Unionsverlag)
> „Der Terror und das Geld“: Sita Mazumder, Das Geschäft mit dem Terror (Orell Füssli)
> „Rückblende“: Dieter Hildebrandt, Ödön von Horváth, (Rowohlt)

Und als „Lesetipp“ empfiehlt die Redaktion Jan Eike Dunkhase: Werner Conze, (Vandenhoeck & Ruprecht)

Der Freitag

Luftspiegelungen: Wie erzählt man von der Katastrophe? Thomas Lehrs Roman September (Hanser) begreift Geschichte als andauernde Gegenwart: http://www.freitag.de/kultur/1033-luftspiegelungen
Alarmglockenläuten: Die Gefahren für Mensch und Wald sind zahlreich und vielgestaltig: Literaturprofessor Erhard Schütz liest neue Bücher über Kriege und Katastrophen: http://www.freitag.de/kultur/1033-sch-tz

Die Würde des Nonkonformismus: Am 22. August wird Ray Bradbury 90 Jahre alt. Sein Science-Fiction-Plädoyer für das freie Denken liegt nun als Comic-Adaption vor – und überzeugt immer noch: http://www.freitag.de/kultur/1033-die-w-rde-des-nonkonformismus

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