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Branchentreff in HH: Jede Menge Bilder von der Osterwold – Verleihung

»Es ist wie immer: das Wetter hanseatisch und die Laune gut«, hatte Johannes Stricker, Geschäftsführer von Hörbuch Hamburg, die über 150 Gäste begrüßen können, die sich am Abend des 1. September in den Räumen und im Garten der Verlagsvilla an der Elbchaussee eingefunden hatten. Der Anlass: Die 7. Verleihung (Foto) des Hörbuchpreises Osterwold.

Zum siebten Mal wurden zwei Schauspieler geehrt, »denen es gelingt, den Hörer in die Gedankenwelt des Autors zu entführen, und so jedes Hörbuch aufs Neue zum Genuss zu machen«. Die Preisfigur wurde wie jedes Jahr vom Berliner Künstler Volker März gestalte. Jedes Jahr ist übrigens ein Dichter/ eine Dichterin Motiv für den Osterwold. Das waren bisher u.a. Beckett, Kafka, Jelinek – diesmal war es Herta Müller.

Als beste Interpretin wurde Stefanie Stappenbeck ausgezeichnet, denn in ihren Lesungen

Die drei Preisträger des Jahres 2010

stecke „mehr als Handwerk. Man hört, dass sie genau hinschauen und die Figuren und Texte emotional und gedanklich tief durchdringen«, so Johannes Stricker in seiner Laudatio.
Den Preis für den besten Interpreten hatte Margrit Osterwold, Gründerin von Hörbuch Hamburg in ihrer neuen Rolle als Beraterin ihres Verlages, an Matthias Brandt übergeben: »So gut, wie Du vorbereitet bist, braucht es fast keine Regie mehr. Da ist das Zuhören die pure Lust«, schwärmte sie über die so erfolgreiche Zusammenarbeit.
Der Hamburger Kabarettist und Bestsellerautor Hans Scheibner bekam den Ehrenpreis für die beste Interpretation eigener Text – seine Produktionen Wer nimmt Oma“ und „Wer nimmt Oma diesmal“ sind unerwartete Bestseller geworden – was wohl dann auch für „Wohin mit Oma“ gelten wird, die im Oktober kommen wird.

Gesichtet noch und nicht vom Fotografen erwischt: Aus der Branche Stephanie Martin, Siv Bublitz, Ex-Verlagsvertreterin Gisela Reschenberg,Harbourfront Organisator Peter Lohmann und die Lizenzfrauen Iris Brandt (KiWi), Renate Koch (Rowohlt), Margarete Koch (SWR), dazu die Autoren Ali Schindehütte (gerade 75 geworden), Marina Heib, Frank Schulz, Sybille Schrödter, Norbert Gstrein und von den Sendern Barbara Mirow (NDR), Matthias Thalheim (MDR), Ulrike Sakarny (NDR, Hannover).

Gefeiert wurde dann fröhlich „bis weit nach Mitternacht“. Wir haben nachgefragt, wann das war: Johannes Stricker war erst so gegen zwei zu Hause. Einzig Osterwold-Gestalter Volker März war nicht ganz so entspannt. Er gat „seine“ Nina Petri vermißt: Die beiden hatten sich beim letzten Osterwold lieben gelernt und sind seitdem ein Paar. Nur leider mußte Nina in Goslar drehen.
(Alle Bilder v.l.n.r.)

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