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Robert Gernhardt-Preis an Peter Kurzeck und Andreas Martin Widmann überreicht

Peter Kurzeck und Andreas Martin Widmann
vor einem Foto Robert Gernhardts

Gestern Abend fand im Künstlerhaus Mousonturm in Frankfurt die feierliche Verleihung des Robert Gernhardt-Preises, der in diesem Jahr zum zweiten Mal vergeben wurde, statt.

Dazu hatte das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst und der Stifter des Preises, die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen in der Helaba Landesbank Hessen-Thüringen eingeladen.

Nach der musikalischen Einleitung, die Frank Wolff übernahm, ging Harry Oberländer, Geschäftsführer des Hessischen Literaturforums, kurz auf die ersten Gernhardt-Preisträger 2009, Elsemarie Maletzke und Christian Golusda sowie Andreas Maier ein, deren nunmehr erschienene Bücher Sturm und Tang, Lyrik von Maletzke/Golusda, ediert bei weissbooks, sowie der Roman Das Zimmer von Maier, publiziert bei Suhrkamp, den Gästen zur Mitnahme auf die Stühle gelegt worden waren.

Harry Oberländer erinnerte an seinen Kollegen Paulus Böhmer, (der an diesem Tag im Übrigen seinen Geburtstag feierte), der stets ein Gernhardt-Zitat parat hatte. Seine Begrüßung schloss Harry Oberländer mit dem Gedicht Das Gleichnis von Robert Gernhardt.

In Vertretung der Ministerin sprach Staatssekretär Ingmar Jung und zitierte den im letzten Jahr geehrten Autor Andreas Maier, der äußerte, dass der für zwei Preisträger mit jeweils 12.000 Euro dotierte Preis vier bis fünf Monate Lebens- respektive Arbeitszeit bedeute. Dafür gilt den Stiftern ein besonderer Dank.
Auf den heutigen Abend überleitend erklärte Ingmar Jung, dass mit den Preisträgern 2010 Tradition und Zukunft gewürdigt werden.

Dr. Herbert Hirschler von der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen unterstrich: „Wir wollen literarische Projekte erst möglich machen.“

Andreas Martin Widmann, der den Preis für sein Projekt Die Glücksparade zuerkannt bekam, zog Parallelen zwischen Peter Kurzeck und der eigenen Arbeit.

„Seit Jahren will ich ein Sommerbuch schreiben“, begann Peter Kurzeck seine Ausführungen und nahm die Zuhörer mit auf eine mäandernde und changierende Reise durch seine Art des Schreibens, das er als schöne und beängstigende Beschäftigung zugleich empfindet. Peter Kurzeck erhält den Preis für sein Projekt Vorabend.
Dem jungen Kollegen wünschte er Glück auf seinem Weg als Schriftsteller.

Dann wurde der Robert Gernhardt-Preis 2010 an beide Autoren überreicht.

Die Preisträger werden von einer Jury ausgewählt, der Eva Demski, Karl-Heinz Götze, Christoph Schröder sowie beratend je ein Vertreter der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen und des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst angehören.

JF

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