
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
Frankfurter Rundschau
„Eine seltene Synthese“: Die Bewegung von Fethullah Gülen fordert Bildung statt Moscheen, wie sich Muslime zwischen Tradition und Moderne bewegen, beschreibt das gleichnamige Buch herausgegeben von Walter Homolka, Herder Verlag.
Der Papst ruft zu einer verstärkten Beschäftigung mit der Bibel auf.
Die Anna Amalia Bibliothek erwirbt eine Lutherausgabe.
„Keine Zeit zu erbleiben“: Im Interview Vinzenz Brinkmann, der 1980/81 entdeckte, dass die Antike farbiger ist als sie uns überkommen ist. Dargestellt derzeit in einer Ausstellung im Pergamonmuseum. Von ihm erschien 2003 das Buch Die Polychromie der archaischen und frühklassischen Skulptur (Biering u. Brinkmann).
Frankfurter Allgemeine Zeitung
„In der Hölle ist jeder sein eigener Sprengmeister“: Warlam Schalamows Erzählungen Künstler der Schaufel (Matthes & Seitz) berichten darüber, wie sich im Stalinismus eine Gesellschaft in ihren Lagern selbst verstümmelte.
„Als Menschen falsch, als Kinder nur Idioten“: Wer Wilhelm Raabe für einen betulichen Erzähler hält, kann bei drei Neuauflagen noch einmal nachlesen – und sich erschüttern lasen:
> Stopfkuchen, Manesse
> {Altershausen, Insel
> Das zeichnerische Werk, Georg Olms
Sachbücher gibt’s in Kürze unter:
> „Gewaltgeschichte“: Wahrheit und Gewalt. Der Diskurs über Folter in Europa und in den USA, herausgegeben von Thomas Weitin, Transkript
> „Säuregruppen“: Christian Mähr: Von Alkohol bis Zucker. Zwölf Substanzen, die die Welt veränderten, DuMont
> „Produktsignale“: Christian Scheier u.a.: Die geheime Sprache der Produkte, [Haufe-Lexware
„Wo ist bloß die Fußnote geblieben?“: Die FAZ hat sich die neuen E-Reader Oyo, Aluratec Libre und Acer Lumiread angesehen: „Nicht alles klappt mit den neuen E-Readern“. Die Begeisterung hält sich in Grenzen, das gedruckte Buch sei auch noch in diesem Weihnachtsgeschäft das bessere Geschäft, lautet das Urteil.
Süddeutsche Zeitung
Über die ganze Literaturseite druckt die SZ heute die Marbacher Schillerrede von Brigitte Kronauer unter dem Titel Poetische Würde – Was soll das denn? ab.
In einer Seitenspalte wird noch einmal aufgegriffen, dass Mario Vargas Llosa bedaure, nicht mehr bei Suhrkamp zu sein, schrieb er seinem Lektor Jürgen Dormagen. „Ich hoffe, dass mich Suhrkamp weiter verlegt und dass dies eine vorübergehende Episode bleibt“, so Vargas Losa. Er habe bei Suhrkamp viel Herzlichkeit und Freundschaft empfangen, schreibt er.
Annotiert wird unter „14 Portraits“ Mutter, wo übernachtet die Sprache. 14 Portraits mehrsprachiger Autoren in der Schweiz herausgegeben von Francesco Micieli (Limmat) und unter „Küsse, Bisse“ das Almanach zum Kleist-Jahr 2011 von SZ-Autor Jens Bisky Küsse, Bisse bei Insel.
Die New York Times will vom kommenden Jahr an eine Bestsellerliste E-Books anbringen.
Und Jürgen Todenhöfer „schenkt sich“ zum 70. Geburtstag ein Buch: Teile Dein Glück und Du veränderst die Welt, die „Zwischenbilanz eines bunten Lebens“; erscheint heute bei C.Bertelsmann.
Die Welt
Norbert Lammert hat das Vaterunser neu übersetzt.