
Besser konnte der Ort nicht gewählt sein. Im Troja-Saal des Neuen Museums stellte Joana Schliemann (Foto) gestern Abend ihr Kinderbuch Verrückt nach Troja – Maria trifft Heinrich Schliemann vor, das jetzt in der Berliner edition.SABA erschienen ist.
Zur Buchpremiere war die gebürtige Hamburgerin aus London angereist, wo sie mit ihrer Familie lebt und an internationalen kulturellen Projekten arbeitet. Über ihren Mann ist sie mit Heinrich Schliemann verwandt.
Als Joana Schliemann mit dem Buch auf den Verlag zugekommen sei, habe man nicht lange gezögert, erzählte Verlegerin Sabine Carbon bei der Begrüßung der geladenen Gäste. Ihre drei Töchter hätten die Autorin zu dem Buch inspiriert, weil sie mehr über ihre Familie erfahren wollten. Das sei der beste Impuls für ein Kinderbuch. Joana Schliemann habe gründlich recherchiert und hart an den Fakten gearbeitet. Auch die Eltern könnten aus dem Buch noch etwas lernen, so Sabine Carbon.
Erzählt wird die Geschichte von Maria, die im Urlaub in Griechenland nicht nur die gleichaltrige Amalia, eine Nachfahrin des bekannten Archäologen Heinrich Schliemann, trifft, sondern auch diesen selbst. Wie alle Bände der Maria-Reihe wurde auch „Verrückt nach Troja“ von Maren Blaschke illustriert.
Den meisten Beifall bekam Joana Schliemanns älteste Tochter Amalia Schliemann, die einige kurze Passagen aus dem Buch las. Das gefiel auch den zahlreichen Kindern und nach lang anhaltendem Applaus eilten die Großen zum Büchertisch. Joanna Schliemann musste lange signieren. Gefragt waren aber auch die anderen Bücher der Reihe, in denen Maria schon Nofretete, Max Liebermann, Albert Einstein, Wolfgang Amadé Mozart und Karl Marx traf.
ML