
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
Frankfurter Rundschau
Ein cooler Kunstszene-Roman: Silke Scheuermanns Shanghai Performance (Schöffling).
Bislang unbekannte Briefe Hans Falladas (die meisten an Carl Ehrenstein) sind zufällig in Jerusalem in der Nationalbibliothek gefunden worden.
Was Buchhändler künftig lesen müssen: In Berlin wird die Frage verhandelt, ob das Verkaufen von Schriften mit der Billigung des Inhalts identisch ist. In den nächsten Monaten stehen vier Prozesse gegen Buchhändler an, die beschuldigt werden, durch den Verkauf von Zeitschriften zu Straftaten angeleitet zu haben [mehr…].
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Eine „volle Schlammpackung Langeweile“ – so empfindet Hannes Hintermeier Simon Becketts Verwesung (Wunderlich).
Der Facebook-Roman „bleibt im Medium gefangen“: Fabian Burstein Statusmeldung (Labor Verlag).
Jürg Amann läßt Existenzen zerschellen: Die Reise zum Horizont (Haymon).
Annotationen
Gerwig Epkes Schön zu hören (weissbooks) und Georges-Arthur Goldschmidt Meistens wohnt der den man sucht nebenan. Kafka lesen (S. Fischer).
Neue Sachbücher]
Mary Ann Caws Pablo Picasso (Piet Meyer Verlag).
Die Welt
Heute nix für uns.
Süddeutsche Zeitung
Thomas Steinfeld über unsere Top-Personalie vom Freitag: Elisabeth Ruge und ihre Trennung vom Berlin-Verlag [mehr…].
Fünfzig Jahre nach der Erstveröffentlichung ist auf Deutsch die Urfassung von Jack Kerouacs On the road (Rowohlt) erschienen. Nico Bleutge zweifelt allerdings daran, daß das das bessere Buch sei.
Lenin hatte eine jüdischen Urgroßvater. Das war schon immer Stoff für Verschwörungstheorien. Jetzt hat Yohanan Petrovky-Shtern mit Lenin’s Jewish Question (Yale University Press) ein Buch darüber geschrieben.
Das politische Buch
Stephan Bierling Geschichte des Irakkriegs (C.H. Beck).
Peter Struck So läuft das (Propyläen) – Neue Einblicke in den Berliner Politikbetrieb, meint Karlheinz Niclauss.
Neue Zürcher Zeitung
„Wie Staub in einer gesprungenen Tasse“: Chalid al-Chamissi lässt in seinem Buch Im Taxi Taxifahrer vom Lebensgefühl in Mubaraks Ägypten berichten (Lenos).
In Großbritannien ist ein bisher unveröffentlichtes Manuskript von Enid Blyton aufgetaucht.
„Standpauken eines bedeutenden Mannes“: Hermann Brochs Briefwechsel mit seinem Sohn (Verlorener Sohn, Suhrkamp) offenbart ihn als glücklosen Erzieher.
„Im Entwicklungsbad der Imagination“: Ein traumhaft schönes Kleinod ist Eleonore Freys Aus der Luft gegriffen bei Droschl.
Anotiert wird unter der Überschrift
> „Mit dem Heiland gegen Hitler“: Fritz Gerlich – ein Publizist gegen Hitler. Briefe und Akten 1930–1934, Veröffentlichungen der Kommission für Zeitgeschichte, Bd. 56, bearbeitet von Rudolf Morsey, Ferdinand Schöningh
> „Editorisches Abenteuer“: Ulrich Bräker: Sämtliche Schriften. Band 5: Kommentar und Register, bearbeitet von Christian Holliger und Andreas Bürgi, Alfred Messerli, Alois Stadler, Heinz Graber, Claudia Holliger-Wiesmann, C. H. Beck