Was gestern bereits der Deutsche Fachverlag meldete, nämlich steigende Umsatzzahlen durch Online-Aktivitäten und Events, scheint Tendenz für die Fachpresse überhaupt zu sein. Das bestätigt nun Karl-Heinz Bonny, Verbandssprecher bei der Deutschen Fachpresse gegenüber dem Handelsblatt.
Zwei bis vier Prozent mehr Werbeeinnahmen könnten für die Fachpresse dieses Jahr drin sein und „Renditen um die zehn Prozent“, die bei Fachverlagen die Regel seien. Manche Kunden, die in guten Zeiten volle Auftragsbücher hatten und keine Reklame brauchten, „mussten in schwierigen Zeiten wieder richtig werben“, berichtet Bernd Adam, Geschäftsführer des Verbandes.
Laut Bonny machen die Fachverlage mittlerweile „zwölf Prozent unserer Umsätze im Internet“. Bonny weiter: „Die Unterscheidung zwischen Print und Online in der Werbevermarktung hat sich überlebt.“