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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und Charlotte Birnbaum kennt süße Geheimrezepte

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

„Der Aufstand des Gewissens“: Ein Traum von Salzburg – Auszug aus Jean Zieglers Der Aufstand des Gewissens. Die nicht-gehaltene Festspielrede (Ecowin Verlag).

„Meine Spezialität ist mein Geist“: Ein besonderes Lesevergnügen, so anspruchsvoll und nachhaltig wie unaufdringlich. Die „Cahiers“ von Valéry sind vorbildlich editiert.
Hg. Thomas Stölzel: Ich grase meine Gehirnwiese ab. Paul Valéry und seine verborgenen Cahiers (Die Andere Bibliothek, Eichborn)

Comic
„Einfach mal nach Tokio abhauen“: Die Geschichte hat es in sich, locker und leicht präsentiert – ideale Badestrand-Baggersee-Lektüre
Cyrielle, Thierry Gloris: Tokyo Home Bd.1 (Tokyopop)

Jugendbuch
„Bellas neue Mutter, Bellas neue Schwester“: In präziser, knapper Sprache wird eine dramatische Familiengeschichte erzählt, die zeigt, wie schnell Freud in Leid kippen kann.
Bodil Brendsdorff: Die Mädchen aus der Villa Sorrento (Verlag Freies Geistesleben)

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Alles uaf Zucker“: Eine poetisch-kulinarisch-künstlerische Abenteuerfahrt und eine einzige süße Verführung.
Charlotte Birnbaum: Bon! Bon! Vom Zauber süßer Speisen (Verlag der Buchhandlung Walther König)

„Der Untergang des Hauses Ayres“: Ein beinahe klassischer Geselschaftsroman im Kostüm des viktorianischen Schauerromans. Das Unheimliche kommt nur langsam, der Reiz besteht nicht aus Gruseleffekten, sonder aus den Abgründen bürgerlicher Seelen.
Sarah Waters: Der Besucher (Lübbe)

„Insekt im Ohr“: Ein heikles Klassentreffen, vier Erzählerinnen, die leider keinen treffsicheren eigenen Ton haben.
Emmanuelle Pagano: Bübische Hände (Wagenbach)

Neue Sachbücher
„Ein Mannequin belebt die Lektüre im Zeitkostüm der fünfziger Jahre“: Dass Bilder und Texte auf recht unterschiedliche Weise altern, zeigt die reichillustrierte Ausgabe der „Mythen des Alltags“.
Roland Barthes: Mythologies (Éditions du Seuil)

Süddeutsche Zeitung

„Die Sehnsucht nach Rollmöpsen“: Beeindruckend, mit welcher Kosequenz Wilhelm Genazino seine Figuren immer einsamer werden lässt. Ein großer Autor, der die Grenzen zwischen Ich- und Er-Perspektive verschwimmen lässt und den man am liebsten einfach nur zitieren möchte.
Wilhelm Genazino: Wenn wir Tiere wären (Hanser)

„Heimkehr zu verlorener Größe“: Eine Biographie über Lucius Cornelius Sulla. Die ersten hundert Seiten wimmeln von umständlichen Sätzen, unlogischen Anschlüssen und windschiefen Metaphern, danach durchaus aufschlussreich.
Jörg Fündling: Sulla (Wissenschaftliche Buchgesellschaft)

„Worüber die sich streiten“: Eine Gedenkschrift zum Historikerstreit nach 25 Jahren.
Hg. Mathias Brodkorb: Singuläres Auschwitz? ernst nolte, Jürgen Habermas und 25 Jahre „Historikerstreit“ (Adebor Verlag)

„Glücksfall für Salzburg“: Der Konzertdirektor der Festspiele erinnert sich. Uneitel erzählt, kritisch den Motiven der Handelnden auf der Spur, aber nie gehässig.
Hans Landesmann: Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum (Zsolnay)

„Berliner Aufklärung“: Das Nicolai-Haus, das ursprünglich der Suhrkamp Verlag hatte ausbauen wollen, wird ab 2012 von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz saniert.

Die Welt

Heute nichts für uns

Financial Times Deutschland

„Der Ernest des Lebens“: In Key West, Florida, fand am Wochenende der Hemingway-Lookalike-Wettbewerb statt.

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