Die Aufarbeitung der Borders-Pleite ist in der amerikanischen Buchbranche im vollen Gange. Kein Wunder, es wurden auch knapp 11.000 Mitarbeitern arbeitslos. Jetzt arbeiten sie bei Publishers Weekley auf, was falsch gelaufen ist.
„Die wahren Opfer sind die Mitarbeiter“, heißt es entsprechend in einem Blog und viele Kommentare schließen sich an. Dazu gehört auch der jahrelange Zwang, die Umsatzvorgaben der Verlagsleitung umzusetzen und bestimmte Titel zu Bestsellern machen zu müssen. Und es gab ein echtes Führungsproblem, so Blogger Raymond Rose: Man hätte sich viele Berater sparen können, wenn man die bereits bezahlten Mitarbeiter gefragt hätte. Von dem einen oder anderen Kommentar lässt sich durchaus lernen.