Für sein literarisches Gesamtwerk erhält der Schriftsteller Albert Ostermaier den mit 10.000 Euro dotierten WELT-Literaturpreis des Jahres 2011.
„Wie nur wenige Schriftsteller seiner Generation ist Albert Ostermaier ein Dichter im vollen Sinne des Wortes. Gleichermaßen auf dem Gebiet des Dramas, der Lyrik und der Prosa zu Hause, zeugt sein Umgang mit Sprache von großer gestalterischer Kraft und Phantasie. Immer ist er authentisch, in seinen Themen und in seinem Stil emotional beglaubigt. Er hat sich einen unverwechselbaren Ton erschrieben, zuletzt in seinem Roman Schwarze Sonne, scheine„, heißt es in der Begründung der Jury, der der britische Verleger Lord George Weidenfeld, der Schriftsteller und Juraprofessor Bernhard Schlink, die Herausgeberin der „Literarischen Welt“, Dr. Rachel Salamander und Dr. Tilman Krause, Literaturredakteur der WELT angehören.
Der Preis wird am 4. November im Rahmen eines Festaktes im Berliner Axel-Springer-Haus übergeben.
Nach Claude Lanzmann (2010), Philip Roth (2009), Hans Keilson (2008), Daniel Kehlmann (2007), Rüdiger Safranski (2006), Yasmina Réza (2005), Amos Oz (2004), Jeffrey Eugenides (2003), Leon de Winter (2002), Pat Barker (2001), Imre Kertész (2000) und Bernhard Schlink (1999) ist Albert Ostermaier der dreizehnte WELT-Literaturpreisträger. Der Preis erinnert an Willy Haas, der 1925 „Die literarische Welt“ gründete.







