
bringen jetzt Düfte in den Buchhandel
Viele fragten sich Ende 2010: Martin Holte (Foto) ohne Bücher, geht das? Immerhin war er 30 Jahre als Verlagsvertreter auf Achse, u.a. für Kreuz, HoCa, Delius Klasing, Ellert & Richter, Moses und zuletzt 12 Jahre für Piper. Jetzt steht fest: Ja, es geht ohne Bücher, aber nicht ohne den Buchhandel.
Gemeinsam mit Ehefrau Monika Holte arbeitet der Außendienstler jetzt für das deutsch-österreichische Familienunternehmen Ternberger Traumduft, einem Premiumhersteller für edle Raumdüfte. Unter Holtes Mitwirkung hat Traumduftchef Thilo Ecker-Mrachacz ein Vertriebskonzept entwickelt, das dem Buchhandel sehr entgegenkommen dürfte und es leicht macht, den Nonbookbereich aufzuwerten.

Die Riechbar wird dem Buchhändler von Traumduft zur Verfügung gestellt, komplett bestückt mit 72 Flakons aus acht Duftrichtungen (s. Abb.) und von Martin und Monika Holte vor Ort aufgestellt. Alle vier Wochen wird der Bestand abgefragt, erst dann werden die verkauften Artikel abgerechnet, es wird ein Verkauf von zehn Stück pro Woche angestrebt.
Zum Modell gehört außerdem eine Schulung der beteiligten Mitarbeiter zum Thema Duft, Raumduft und Sinneswahrnehmung. Martin Holte kann aufgrund seiner Buchhandelserfahrung das Thema sehr gut in die dazu passende Literatur einbetten. Man denke an Süskinds Parfüm oder an das Maiglöckchenphänomen von Hanns Hatt.
Erste Erfahrungen sind vorhanden, das Möbel, das in einer Kölner Behindertenwerkstatt angefertigt wird, steht in ca. 20 Buchhandlungen, es wird fleißig nachgeordert, die Buchhändler sind begeistert. Alle Produkte dieses Herstellers werden übrigens im deutschsprachigen Raum hergestellt.
Mit der Buchmesse wird noch über einen Lastminute-Stand in Halle 4 verhandelt. Aber auf jeden Fall findet man die Holtes mit ihrem Duftzelt draußen vor der Halle 4 auf der Marktmeile: Dort kann man Martin Holte mit Hut und Schürze als Markthändler erleben.
Kontakt: martin.holte.ratingen@t-online.de
www.traumduft.com







